Überraschungswanderung
Ab 13:00 Uhr des Vortages werden auf dem Wandertelefon (044 771 33 58) die Wanderroute, der Treffpunkt, die ÖV-Verbindungen und weitere wichtige Mitteilungen publiziert.
Jöriseen (****/T3) Anmeldung ab 19. August möglich
Die Wanderung beginnt bei
der Postautohaltestelle Wägerhus. Von hier aus führt der
Weg in nordöstlicher Richtung über Weiden und Geröll den
Hang hinauf bis zur Winterlücke. Von
diesem Übergang aus geniessen wir eine
einzigartige Aussicht auf die Jöriseen
und den Jörigletscher. Dahinter erstrecken sich die Spitzen des Silvrettamassivs und des Piz Linard. Der grösste der Jöriseen ist milchig grün und wird unterirdisch vom Schmelzwasser
des Jörigletschers gespeist. Sein Abfluss stürzt als Jöribach ins Jörital und
nach Vereina. Tiefblau und klar bis auf
den Grund ist das Wasser der anderen
Seen. Zurück zum Ausgangspunkt
gelangen wir entlang des linken Gletscherrandes und zwischen den hellgrünen Jöriseen hindurch. Von den
Seen geht es hinauf auf die Jöriflüelafurgga und von dort wieder talwärts
zum Wägerhus.
Themenwanderung Wander-Apps (*/T1) Mit Anmeldung
Auf einer Wanderung mit Ihrem Smartphone lernen Sie
die praktischen Hilfen, aber
auch die Grenzen beim Gebrauch von digitalen Karten und Wander-Apps kennen. Gleichzeitig tauchen
wir in die ungeahnten Möglichkeiten
ein, die Ihnen mobile Daten zum Verständnis der Landschaft und ihrer Entwicklung unterwegs liefern. Die Wanderung startet beim Bahnhof Horgen
Oberdorf. Die Route führt uns hinauf
auf den Horgenberg und durch den
Landforst-Wald, vorbei an geschützten
Feuchtgebieten hinunter zum Bahnhof
Sihlwald. Für die Mittagspause lassen wir uns bei einer romantischen Waldhütte nieder, die uns im Schlechtwetterfall
auch als Regenunterstand dient. Unterwegs lernen wir die unterschiedlichen
Funktionen von Wander-Apps kennen:
vom Planen einer Route bis zur Hilfe
beim Erklären des Bergpanoramas. Anschliessend ermöglichen Ihnen praktische Geländeübungen, in Kleingruppen das neu Gelernte anzuwenden und
zu üben, sodass Sie sich damit später auch
alleine orientieren können. Zudem erfahren Sie anhand digitaler Karten von
Bund und Kanton Spannendes zu Themen wie Moränenlandschaft, Wald- und
Naturschutz.
Hängebrücke Leissigen (***/T1)
Vn Därligen führt ein erster
steiler Anstieg zur Meielisalp. Sie ist keine Alp im üblichen Sinn, sondern ein Seminarhotel mit angegliedertem Restaurant, einer Minigolfanlage und einer
wunderschönen Aussicht auf den Thunersee. Weiter geht es zur Hängebrücke
oberhalb von Leissigen. Sie zieht sich
mit einer Länge von 142 Metern über
den Spissibach, der sich 60 Meter unterhalb Brücke durch das wilde Tobel
schlängelt. Die Brücke ermöglicht den Wandernden nicht nur die sichere und
einfache Überquerung des Tobels, sondern auch einen faszinierenden Panoramablick über den tiefblauen Thunersee
und die umliegenden Naturidylle. Wir
lauschen dem Rauschen des Spissibaches
und geniessen den Moment auf und nach
der Brücke. Auf dem Panoramaweg
nach Aeschi sehen wir immer wieder das
Niederhorn jenseits des Thunersees. Bei
dieser Wanderung ist keine Umgehung
der Hängebrücke möglich, darum ist
Schwindelfreiheit erforderlich.
ViaRhenana 60 2. Etappe (**/T1)
Von Diessenhofen aus gelangt
man auf der ViaRhenana
nach wenigen Kilometern in
westlicher Richtung zum Paradies, dessen reizvolle Landschaft seinem Namen durchaus gerecht wird.
Doch zuerst unternehmen wir einen
individuellen Rundgang durch das malerische Städtchen Diessenhofen, das
zwischen Schaffhausen und Stein am
Rhein in einer der schönsten Flusslandschaften Europas liegt. Die Ursprünge
des Städtchens reichen bis ins Jahr 757
zurück. Wir wandern rheinabwärts und
passieren dabei das direkt am Fluss gelegene ehemalige Dominikanerinnenkloster St. Katharinental. Hier wurde
das liturgische Buch «Graduale von
St. Katharinental» geschaffen, eines der
bedeutendten gotischen Kunstwerke
der Schweiz. Nach diesem Abstecher in
die Klostergeschichte wenden wir uns nun den Spuren der militärischen Vergangenheit zu, nämlich den Überbleibseln eines römischen Wachtturms
am Rheinknie. Er war Teil des RheinIller-Donau-Limes, der als Verteidigungslinie gegen die alemannischen
Einfälle aus dem Norden diente. Schon
bald gelangen wir zum Klostergut
Paradies im thurgauischen Schlatt. An
den idyllischen Ufern des Rheins gelegen, symbolisiert es mit seiner wechselvollen Geschichte den Wandel der
Zeit. Von hier führt die ViaRhenana
über den Rhein in die deutsche Exklave Büsingen. Wir setzen mit dem
Fährschiff auf die deutsche Seite über
und wandern nach einem kurzen Asphaltabschnitt am Nordufer des Rheins
nach Schaffhausen, wo wir unsere Tour
mit dem Aufstieg zum Munot über 214
Stufen durch den Munot-Rebberg abrunden.
Jurahöhenweg Teil 11 (****/T2)
Unsere Tour beginnt im 4900-
Seelen-Dorf Ste-Croix bereits mit einer Umleitung.
Auf der Originalroute wird
ein Windpark erstellt, dessen erste
Machbarkeitsstudie bereits 23 Jahre
zurückliegt. Diese Anlage hat eine
Jahresleistung von 22 Millionen kWh,
das entspricht dem kompletten Jahresbedarf von Ste-Croix. Wir umgehen
das gewaltige Felsmassiv von Aiguilles
de Baulmes; bei guter Witterung kann
man hier Kletterer beobachten. Vorbei am Bergrestaurant Grange Neuve
wandern wir in Richtung Le Suchet. Ein kurzer, aber sehr knackiger Aufstieg über einen Wurzelweg führt uns
zum Aussichtspunkt Le Suchet. Bei
klarem Wetter sieht man von hier den
Neuenburgersee und den Genfersee mit
den Savoyer Alpen im Hintergrund.
Wir wandern nun über eine immer
leicht abfallende Hochebene der Ortschaft Ballaigues entgegen. Von hier
geht es hinunter zum Stausee Lac du
Day, den wir via Staumauer überqueren. Den krönenden Abschluss bildet
unmittelbar danach ein kurzer und
extrem steiler Treppenaufstieg zum
Bahnhof von Le Day.