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Zürich Wander-Opening 2026
Auf aussichtsreichen Wegen nach Meilen.
Zum 1. Zürich Wander-Opening erwartet dich ein echter Wanderleckbissen: Die Wanderung von Egg über den Pfannenstiel nach Meilen verbindet aussichtsreiche Höhenwege mit einem abwechslungsreichen Abstieg an den Zürichsee.
Vom Start in Egg führt der Weg zunächst aufwärts Richtung Pfannenstiel. Schon bald lässt man das Siedlungsgebiet hinter sich und taucht in die typische Hügellandschaft mit Wäldern, Wiesen und offenen Abschnitten ein.
Oben auf dem Pfannenstiel wartet einer der Höhepunkte der Wanderung: die Hochwacht mit Aussichtsturm auf rund 802 m ü. M. Von hier eröffnen sich schöne Blicke Richtung Zürichsee und bei guter Sicht weit in die Alpen. Hier gönnen wir uns eine wohlverdiente Pause.
Anschliessend geht es auf der Meilemer Seite talwärts. Besonders reizvoll ist der abwechslungsreiche Abstieg durch bewaldete Abschnitte und Tobelpartien Richtung Meilen. Der Weg ist stellenweise schmal und führt vom Höhenzug hinunter an den See und bildet damit einen schönen Kontrast zum Aufstieg ab Egg.
Schwyzer Panoramaweg (***/T1)
Drehgondelbahn, Fussgängerhängebrücke und eine spektakuläre Sicht über den
Schwyzer Talkessel, die umliegenden Berge und Seen – dies alles
bietet unsere Wanderung vom Mostelberg oberhalb Sattel zur Ibergeregg
SZ. Gestartet wird wie im Kino: Wir
setzen uns hin und geniessen das Panorama von Morgarten und Ägerisee, das
uns die erste Drehgondelbahn der Welt
bietet. Von der Bergstation Mostelberg
geht es auf dem Schwyzer Höhenweg
zuerst durch den Wald um den Engelstock und vorbei am Ziegenhof Blüemlisberg in Richtung Haggenegg. Unsere Route verläuft durch Wälder, über
Weiden und schmale Graswege, die Mythen vor uns, die Schneeberge im
Hintergrund, und mündet unterhalb
der Haggenegg-Kapelle in das Fahrsträsschen, das direkt auf die Passhöhe
führt. Auf romantischen Berg- und
Waldwegen wandern wir in leichtem
Auf und Ab direkt der Nordwand des
Grossen Mythen entlang zum Berggasthaus Holzegg – vielleicht begleitet
von Gämsen und gar Murmeltieren. In
der Pause können wir das fantastische
Bergpanorama auf uns wirken lassen.
Ein schöner, gut befestigter Weg führt
den spärlich bewaldeten Hang entlang
zur Müsliegg, von wo es zu unserem
Ziel, der Ibergeregg, nicht mehr weit
ist. Das Postauto bringt uns anschliessend nach Schwyz.
Lake Zurich from above
This hike is guided in English
and German language. We
would like to appeal to people who are not (yet) familiar
with Swiss German. We meet at Zurich main station at platforms 43/44, or
at Meilen railway station. We cross a
short section of the town of Meilen and
approach the wild and romantic Meilener ravine with its stream and waterfalls. We stop briefly at the Friedberg
castle ruins and continue uphill to the
end of the ravine in Toggwil. Here we
can enjoy the view for the first time.
After another 200 metres of elevation
gain, we reach the observation tower on the Pfannenstiel. Now we take a
break for refreshments and those who
wish, can climb the tower and enjoy
the fantastic panorama in good weather
conditions. We continue on an almost
level path through the still bright green
forest. In Wetzwil, we turn right to the
Blüemlisalp farm and begin our descent through the Erlenbach ravine.
A wildly bubbling stream and several
natural gems such as waterfalls, caves
and boulders await us. It’s a shame that
it is not much further to the centre of
Erlenbach. Here you have the choice
of returning to Zurich by train or by
boat.
Bever- und Albulatal (***/T2+)
Wir nehmen einen erneuten Anlauf zu dieser tollen Wanderung
im Bever- und Albulatal. Nach einer wunderschönen Bahnfahrt durch das Albulatal (UNESCOWeltkulturerbe), via das berühmte Landwasserviadukt und den neuen Albulatunnel, starten wir in Spinas. Das
Val Bever hinauf geht es 2,5 Kilometer zum Punkt 2018, wo der Anstieg
zur Fuorcla Crap Alv beginnt. 450 Höhenmeter auf zum Teil recht steilen Bergwanderwegen sind zu bewältigen. Aber die Mühe lohnt sich, Landschaft und Ausblick sind wunderschön.
Nach der verdienten Mittagspause
wandern wir auf komfortablen Wegen hinunter zu zwei sehr hübschen
kleinen Bergseen, vorbei an der Quelle der Albula und zum Palpuegnasee, dem – laut den Einheimischen –
schönsten Bergsee der Schweiz. In
rund einer halben Stunde sind wir
dann in Preda, wo wir wieder den Zug
besteigen.
Augusto Giacometti (*/T1) ANMELDUNG ab 3. Mai möglich
Augusto Giacometti wurde
1877 in Stampa im Bergell
geboren. Er war ein Cousin
von Giovanni Giacometti,
dem Vater des ebenfalls bekannten
Künstlers Alberto Giacometti (geboren 1901). Charakteristisch für Augusto Giacomettis Malerei sind Farben, denen etwas Kristallines eigen ist
und die aus sich selber heraus leuchten. Walter Müller, unser Kultur- und
Kunstkenner, zeigt und beschreibt uns
in seiner gekonnten Art mehrere Trouvaillen des Künstlers im Stadtzentrum von Zürich. Viele Wanderkilometer
legen wir nicht zurück, dafür erfahren wir Wissenswertes zu Kultur und
Geschichte. Einige werden Schätze in
der Stadt entdecken, von denen sie
möglichweise nicht wussten, dass diese
von Augusto Giacometti stammen.
Auf dem Lindenhof geniessen wir eine
Pause mit Aussicht und vielleicht einem
Getränk und Knabbereien aus dem
Rucksack. Bevor der grosse Abendrummel beginnt, schliessen wir beim
Zürcher Hauptbahnhof unseren Kulturbummel ab.
Erlebnisweg Wandern und Mutterkühe (MIT Anmeldung)
***Spielend den Umgang mit Mutterkühne lernen***
Wer gerne wandert, trifft immer wieder mal auf eine (Mutter-)Kuhherde. Wer sich dabei unwohl fühlt, sollte unbedingt an dieser geführten Wanderung von Mutterkuh Schweiz und dem Verband Zürcher Wanderwege teilnehmen. Denn wer ein paar Regeln beachtet und den starken Instinkt von Mutterkühen, die ihr Kalb beschützen, versteht, wird sich am schönen Rindvieh freuen können. Urs Schmied, Mitarbeiter von Mutterkuh Schweiz, wird Ihnen erklären, weshalb alle Hunde von den Kühen als Raubtier wahrgenommen werden und es daher wichtig ist, den Hund an der kurzen Leine zu führen. Für alle – mit und ohne Hund – gilt, die Herde grosszügig zu umgehen. Nebst dem Schwerpunktthema «Wandern und Mutterkühe», erfahren Sie in Freienstein an den elf spielerischen Posten des Erlebniswegs «Lea und Ben bei den Mutterkühen» auch einiges über Themen wie Littering, Grasland Schweiz, Tierwohl, Ernährung etc. Die Wanderung führt durch Mutterkuhherden und Rebberge, mit Blick auf die Ruine und das schöne Tösstal. Am Schluss lädt ein Picknickplatz zum Verweilen ein. Wer möchte, kann im Hofladen noch etwas für zu Hause einkaufen gehen.
Themenwanderung Pfäffikersee (*/T1) MIT ANMELDUNG
Erleben Sie eine faszinierende
Wanderung durch die grösste
Moorlandschaft des Kantons
Zürich. Sie tauchen mit einem
erfahrenen Ranger in die vielfältige
Geschichte der Moore ein. Auf der
Wanderung vom Robenhauserriet bis
zum Naturzentrum Pfäffikersee gibt es
spannende Einblicke in die einzigartige Pflanzen- und Tierwelt. Der Pfäffikersee-Ranger beleuchtet die umfangreichen Aufwertungsmassnahmen, die
in den vergangenen Jahrzehnten für
den Erhalt und die Förderung der Moore von nationaler Bedeutung realisiert wurden, und erzählt aus dem
Rangeralltag. Die Wanderung endet
mit einem Besuch im Naturzentrum
Pfäffikersee, wo es noch mehr zu entdecken gibt oder ein erfrischender
Sprung in den Pfäffikersee möglich ist.
In Zusammenarbeit mit dem Verein
naturzentrum-pfaeffikersee.ch
Rheintaler Höhenweg Teil 4 (****/T1)
Der Marsch vom Bahnhof dem
Fallbach entlang hinauf zum
Rheintaler Höhenweg bleibt
uns nicht erspart. Dafür ist
das Panorama auf dem Weg nach Plona umso intensiver. Überragt vom imposanten Alpstein entdecken wir hier
ein kleines Paradies, wo wir gerne eine
Pause machen und allenfalls die interessante Kapelle besuchen. Es folgt ein
ruppiger Aufstieg entlang der Felswände, über Gesteinsbrocken und vorbei an umgefallenen Baumstämmen.
Ab Oberschwändi wandern wir durch
den Wald hinunter zum Pferdehof
Lögert. Abwechslungsreich ist der Baumnussweg oberhalb von Frümsen,
auf dem über 130 verschiedene Baumnussbäume beschrieben werden, die hier
in den letzten Jahren gepflanzt wurden. Auch die autonome Luftseilbahn
hinauf zur Staubern im Alpstein macht
die Route spannend. Im Interesse jener Wanderinnen und Wanderer, die
diesen anspruchsvollen Höhenweg begehen, aber keine Höchstleistungen
erbringen möchten, brechen wir die
Tour in Sax ab und fahren mit dem
Bus hinunter ins Rheintal. Von Sax aus
werden wir nächstes Jahr die fünfte
Etappe nach Wildhaus im Toggenburg
in Angriff nehmen.
Überraschungswanderung Halbtag
Ab 13:00 Uhr des Vortages werden auf dem Wandertelefon (044 771 33 58) die Wanderroute, der Treffpunkt, die ÖV-Verbindungen und weitere wichtige Mitteilungen publiziert.
Hirzli (****/T2) ANMELDUNG ab 20. Mai 2026 möglich
Das Panorama und die Aussicht auf die Linthebene, den
Zürich- und den Walensee
sind überwältigend. Bei guter Fernsicht kann man bis zum
Schwarzwald und zum Randen sehen.
Die kurze Anreise erlaubt es uns, etwas mehr Zeit ins Wandern und Geniessen zu investieren. Startort ist
Bilten, der nördlichste Ort im Glarnerland und knapp 50 Minuten von Zürich entfernt. Unvermittelt beginnt
ein steiler Aufstieg durch den Almenund Niderenwald zu unserem ersten
Etappenziel, der bestossenen Alp Unter Nideren. Nach einer Pause geht es weiter hinauf zum Hirzli. Dieses bildet zusammen mit dem Planggenstock die erste Gebirgswoge des Glarnerlandes. Die Pause auf dem Gipfel
haben wir uns redlich verdient, und
bei guter Sicht geniessen wir das unvergleichliche Panorama vom Zürichbis zum Walensee. Wenn wir nicht,
um die Knie zu schonen, schon früher
die Seilbahn ab Morgenholz nehmen,
steigen wir nun auf einem guten und
viel begangenen Bergweg die gleiche
Anzahl Höhenmeter wie beim Anstieg nach Niederurnen ab. In Niederurnen nehmen wir das Postauto nach
Ziegelbrücke.
Themenwanderung Yoga MIT ANMELDUNG
Wir wandern achtsam
durch die Natur, verbinden uns Schritt für
Schritt mit dem Boden
unter uns und praktizieren an ausgewählten Orten sanfte Körper-, Atemund mentale Übungen, die das Element
Erde in den Mittelpunkt stellen. Dieses
Element steht für Stabilität, Ausgeglichenheit, Vertrauen, Verwurzelung und
Ruhe. Gemächlich wandern wir der Töss
entlang bis nach Hintertüfenbach. Bei
Akau steigen wir in den Wald hoch bis
zum Doppelgiessen Äbenegg-Gubel und
weiter zum Hagherenloch, einer circa 20
Meter tiefen Höhle. Beide Plätze laden ein, sowohl die Kraft der Erde unter unseren Füssen wahrzunehmen als auch die
Dimension der Erde um und über uns
hautnah zu erleben. Bei Höchstock ist
das Ziel unseres Anstiegs erreicht, und
wir geniessen den wunderbaren Blick
auf das Hörnli und Schnebelhorn. Bei
Musterplatz verlassen wir die gewohnten Pfade und tauchen in das fast schon
wild anmutende Tobel der Hundschilen
ein, dem wir bis nach Bauma folgen.
Die Verbindung von Naturerlebnis, bewusster Bewegung und thematisch abgestimmter Yogapraxis lässt uns auftanken und mit neuer Erdung in den
Alltag zurückkehren.
Event Wandernacht (MIT ANMELDUNG)
Dieses Jahr starten wir unsere
Nachtwanderung in Pfäffikon
ZH und wandern auf weiter
Strecke entlang dem Pilgerweg nach Winterthur. Über das Feld
und durch den Wald erreichen wir mitten in der Nacht Russikon, wo wir uns
Mühe geben, niemanden zu wecken.
Vorbei an Rumlikon gelangen wir zu
einem kleinen Weiler von Illnau-Effretikon mit dem exotisch klingenden Namen Agasul. Hier in der Nähe befinden
sich der Brauiweiher und das angrenzende Restaurant Braui, in dessen Event lokal wir uns eine angenehme Ruhepause gönnen. Für einen Unkostenbeitrag von 10 Franken pro Person dürfen
wir einen Kaffee und einen Nussgipfel
geniessen. Bald erreichen wir First, die
höchste Erhebung in dieser Nacht. Via
Kemleten halten wir nun auf den Rossberg zu, ein Golferparadies der Extraklasse. Am Talgrund angekommen,
folgen wir der Töss flussabwärts bis zur
Busendstation Winterthur Töss oder
zum Bahnhof Töss, je nachdem, wo
wir unseren frühmorgendlichen Heimweg antreten.
Faszination Gotthard (***/T2) Anmeldung möglich ab 4. Juni
Die vielleicht schönste Tour
im Gotthardmassiv ist die
Fünf-Seen-Wanderung am
Gotthardpass. Die wunderschöne Rundwanderung führt durch
eine mystische Landschaft und vorbei an fünf oder auch sechs und mehr
verschiedenfarbigen Bergseen. Wir
starten beim Gotthard-Hospiz. Am
Fuss der Lucendro-Staumauer geht es
aufwärts zum Lago d’Orsino, wo der halbe Aufstieg geschafft ist. Durch eine
hochalpine Bergwelt wandern wir an
den Laghi d’Orsirora vorbei zur Gatscholalücke. Hier öffnet sich der Blick
Richtung Norden über die ganze Alpenwelt – ein wunderbarer Verpflegungsplatz. An den Laghi della Valletta und mehreren kleineren Seen vorbei
geht es zurück zum Lago di Lucendro
und von dort zum Abstieg Richtung
Hospiz.
Ruine Farnsburg (**/T1)
Die Postautolinie 100 verbindet
die Rheinebene mit dem Jurahügelgebiet und bringt uns
nach Maisprach. Es ist das
nördlichste Dorf des Oberbaselbiets und
liegt eingebettet in eine Talsohle am südlichen Hang des Sonnenbergs. Schöne
Wege führen uns durch die abwechslungs- und aussichtsreiche Landschaft
bis zur Buuseregg. Sie ist ein kleiner
und beschaulicher Pass zwischen Buus
und Rickenbach und ein beliebter
Übergang für landschaftlich motivierte Ausflugsfahrten. Nun folgt der Auftieg auf den Farnsberg, wo die Ruine
Farnsburg auf uns wartet. Der Kanton
Baselland zeichnet sich durch eine hohe
Burgendichte aus, und diese Schildmauerburg prägt als weithin sichtbares Wahrzeichen wie eine Königin die
Oberbaselbieter Landschaft. Sie wurde
von 2019 bis 2023 mit grossem Aufwand saniert, und wir nehmen uns Zeit,
um die ausgedehnte Burganlage mit imposanten Überresten von Schildmauer,
Türmen und Ringmauer zu besichtigen.
Angenehme Wege führen uns anschliessend nach Gelterkinden im Ergolztal.
Breccaschlund (****/T2) Anmeldung ab 18. Juni möglich
Wir wandern durch den
Breccaschlund, eines
der Naturjuwelen im
Kanton Freiburg. Das
von Gletschern geformte Landschaftsbild ist faszinierend und zugleich geheimnisvoll. Am Schwarzsee lassen
wir die Sesselbahn auf die Riggisalp
links liegen und beginnen mit dem
Aufstieg. Wir blicken zurück auf den
malerischen Schwarzsee, und schon
bald beeindrucken uns links oben die
schroffen Kalksteinwände der Greyerzer Alpen. Es geht weiterhin aufwärts, zuerst auf breitem Weg, später auf Pfaden. Im hintersten Teil des
Schlundes erwartet uns ein mit vielen
Felsbrocken durchsetztes Gelände, in dem der Wanderpfad nur noch dank
der rot-weiss-roten Zeichengebung
erkennbar ist. Hier wird unsere Trittsicherheit auf die Probe gestellt. Nachher öffnet sich das Terrain wieder, und
wir wandern auf einem breiten Weg
nordwärts. Hinter der Hubel Rippa
zweigen wir rechts auf einen steilen
Waldweg ab. Trekkingstöcke sind
hier ratsam, um auch Treppenstufen
gelenkschonend zu überwinden. Nach
dem Abstieg erreichen wir bald den
Uferweg am tiefblauen Schwarzsee.
Diese aussichtsreiche Route führt uns
zu unserem Ausgangspunkt Gypsera
zurück, wo wir hoffentlich noch für
etwas Kühles im Restaurant direkt am
See Zeit finden.
Überraschungswanderung
Ab 13:00 Uhr des Vortages werden auf dem Wandertelefon (044 771 33 58) die Wanderroute, der Treffpunkt, die ÖV-Verbindungen und weitere wichtige Mitteilungen publiziert.
Pazolastock (*****/T3) Anmeldung ab 25. Juni möglich
Nach einer langen, aber schönen Zugfahrt starten wir beim
bekannten kleinen Leuchtturm auf dem Oberalppass. Er
kann als Symbol für die lange Reise des
Wassers von der nahen Rheinquelle bis
nach Rotterdam verstanden werden. Mit
Blick in die Surselva und an hoffentlich
noch blühenden Alpenrosen und Enzianen vorbei geht es auf einem schönen
Wanderweg hinauf Richtung Pazolastock. Bald wechselt die Blickrichtung
auf die Urner Granitzacken oberhalb von Andermatt. Nach rund zwei Stunden erreichen wir den Gipfel. Dort entscheiden
wir, wer allenfalls noch einen Abstecher
Richtung Rossbodenstock machen will.
Je nach Variante erreichen wir auf dem
normalen Weg oder über sehr schönes,
freies, wegloses Gelände die Badushütte. Nun geht es abwärts zum Tomasee, der als Quelle des Rheins gilt.
Ein kurzes Bad im kalten Bergsee? Wir
legen gerne einen Extrahalt ein. Wieder
mit Blick in die Surselva führt uns der
Weg zurück zum Oberalppass.
Murgseen (****/T2) Anmeldung ab 29. Juni möglich
Eingebettet in einen wildromantischen Bergkessel liegen
die drei Murgseen. Bäche,
Seen, Wasserfälle, Moorwiesen, Steingärten und das geschützte Arvenwaldreservat machen diese
Rundtour zu einem unvergesslichen
Naturerlebnis. Ab Murg am Walensee
erreichen wir Merlen mit dem Alpentaxi. Der Anstieg bis Gspon ist relativ
steil und erfordert eine gute Kondition,
danach wird das Gelände flacher. Dem Gsponbach entlang führt der Weg zur
Alp Unter Mürtschen. Imposant zeigt
sich der Mürtschenstock mit seinen
drei Gipfeln Stock, Fulen und Ruchen.
Über den Murgseefurggel erreichen
wir die Murgseen, umrahmt von einem Kranz von Bergen. Von dort geht
es rund 800 Höhenmeter talabwärts
durch das Naturschutzgebiet mit uraltem Arvenbestand. Über die Alp Guflen und die Alp Mornen erreichen wir
wieder den Ausgangspunkt Merlen.
Themenwanderung Abendbummel (**/T1)
Aadorf ist die erste Ortschaft
jenseits der Grenze des Kantons Zürich zum Kanton
Thurgau. Vom Bahnhof aus
wandern wir dem Wald entgegen,
kommen am kleinen Luggeseeli vorbei
und gelangen zum grösseren Eisweiher. Früher konnte man darauf Schlittschuh laufen, doch dies gehört klimabedingt der Vergangenheit an. Kurz
darauf grüsst uns die evangelische Michaelskirche in Aawangen. Hier fiel in
der Silvesternacht 1879/80 beim Silvesterläuten die grosse Glocke herab
und verletzte zwei Menschen; doch
dieselben Glocken läuten heute noch.
Weiter folgen wir dem Flüsschen Lützelmurg und unterqueren die A1, die
mit 410 Kilometern längste Autobahn der Schweiz, die unser Land von Osten
nach Westen durchzieht. Bald steigen
wir nach Häuslenen auf, wandern über
Felder und Wiesen und erreichen nach
kurzem Abstieg Aumühle. Nun sind
wir bereits in der Nähe der Stadt Frauenfeld, wo wir das markante Gebäude der
einstigen Walzmühle erblicken. Diese
war seinerzeit sehr fortschrittlich, wurde aber 1847 nach einer Missernte stillgelegt. Anschliessend befand sich hier
bis 1995 das Geschäftsdomizil der für
ihre Trinkflaschen berühmten Aluminiumwarenfabrik SIGG, und heute sind auf dem Areal kleinere Betriebe,
Lagerräume und Loftwohnungen untergebracht. Nun führt uns unser Weg
am Schwimmbad vorbei in die hübsche
Altstadt und zum Bahnhof.
Fadärastei (***/T2)
Unsere Wanderung startet in Grüsch im Prättigau.
Der Wanderweg nach Seewis führt uns beim Aufstieg
an den Ruinen des einstigen Kirchenkastells der Burgruine Solavers vorbei. Nach einigen Kehren durch den
Wald gelangen wir nach Seewis Dorf,
dessen Strassen im Dorfkern fast quadratisch angelegt sind; was es damit wohl
auf sich hat? Wir folgen dem Prättigauer
Höhenweg und wandern zum Fadärastei hoch, zum höchsten Punkt unserer
Tour. Hier können wir die Aussicht auf
die Bündner Herrschaft und ins Rheintal geniessen. Einige Stufen und Kehren
erwarten uns auf dem Weg hinab in das
idyllische Weinbaudorf Malans.
23 glitzernde Seen (*****/T3) MIT Anmeldung
Acht Stunden Wanderzeit ab
Zernez und ein ungemein
steiniger, auch mal etwas
ausgesetzter Gipfelgrat auf
3000 Metern Höhe: Macun muss man
sich verdienen. Doch da gibt es zum
Glück einen Shuttle-Bus, der einem die
ersten beiden Wanderstunden erspart
und die Gehzeit auf sechs Stunden reduziert. Die Wanderung ist lange und
anspruchsvoll und nur für ausdauernde, trittsichere und schwindelfreie Wandernde geeignet. Wir starten bei der
Plan Sech oberhalb der Waldgrenze.
Lawinenverbauungen prägen hier das
Landschaftsbild. Der Aufstieg zum
Munt Baselgia ist sehr steil. Der Weg führt über grosse Felsbrocken, und es
müssen zuweilen auch die Hände gebraucht werden. Vom Spi da Baselgia
(2945 Meter über Meer) geniesst man
den Blick hinab zur Macun-Seenplatte
mit 23 Bergseen, umrahmt von einem
Kranz von Drei- und Fast-Dreitausendern. Das Wasser leuchtet in allen
Nuancen von Hellgrün bis Dunkelblau. Der Abstieg zu den Macun-Seen
über die Fuorcletta da Barcli verlangt
nochmals höchste Aufmerksamkeit.
Von der Seenplatte geht es steil hinab ins Val Zeznina und zur Alp Zeznina Dadaint. Der Wanderweg führt
nun durch den Wald zum Ziel nach
Lavin.
Im Napfgebiet (***/T2)
Die Wanderung startet im
idyllischen Luthern, das über
einen der schönsten Dorfkerne der Schweiz verfügt,
und führt zunächst auf schmalen Pfaden
und über Wiesen in Richtung Chatzerschwand. Der Aufstieg ist moderat und
belohnt uns immer wieder mit Ausblicken auf die sanft hügelige Napflandschaft. Wer die Chatzerschwand erreicht hat, kann kurz innehalten und
die Weite des Luthertals geniessen,
bevor der Weg hinauf zum Hochänzi führt. Hier sind Trittsicherheit und
etwas Kondition gefragt, doch die
Mühe lohnt sich: Vom Hochänzi eröffnen sich beeindruckende Panoramablicke bis in die Alpen. Anschliessend beginnt der Abstieg, teils am Waldrand, teils über offene Wiesen, Richtung Luthern Bad. Das kleine Bad
mit dem bekannten «Badbrünnli» lädt
uns nach unserer abwechslungsreichen
Tour durch das mystische Luthertal zu
einer wohltuenden Pause ein. Hier lebte gegen Ende des 16. Jahrhunderts der
gichtkranke Bergbauer Jakob Minder.
In seiner Not setzte der fromme Mann
seine Hoffnung auf die Muttergottes
von Einsiedeln. Sie erschien ihm im
Traum und gab ihm den Rat, hinter
seinem Haus nach Wasser zu graben
und sich darin zu waschen. Der Sage
nach tat er dies und wurde geheilt.
Ausgeruht und entschleunigt nehmen
wir den Bus und fahren heimwärts.
Lütispitz (*****/T2) Anmeldung ab 5. August möglich
In Bernhalden am oberen östlichen
Ende des Schattenhalbriets (so wird
im Gegensatz zum gegenüberliegenden Sunnehalbriet die südliche
Seite des Gebiets Rietbad bis Seeben
genannt) steigen wir aus dem Postauto
und geniessen die gute Waldluft, bevor
wir mit dem Aufstieg beginnen. Eine
Tafel weist uns darauf hin, dass wir
uns in unmittelbarer Nähe des geografischen Mittelpunkts des Kantons
St. Gallen befinden. Doch wir steuern
diesen Ort nicht an, sondern wandern,
unser Ziel stets vor Augen, über die
Alp Leser zum Windenpass hinauf.
Dort entscheiden wir nach einer kräftigenden Pause, wer den harten, steilen Weg zum Lütispitz unter die Füsse
nehmen will und wer lieber schon zum
Gräppelensee hinabsteigt und dort eine
längere Pause einlegt. Der schweisstreibende Aufstieg, zuletzt über einen
kurzen Grat, belohnt uns jedoch mit
einer unglaublichen Rundsicht vom
Säntis im Osten und ins Vorarlbergische, auf die Liechtensteiner und
Bündner Berge bis hin zu den Glarner
Alpen und dem Mittelland. Ungern
verlassen wir diesen Punkt, steigen
über den Windenpass zum Gräppelensee ab und wandern weiter nach Alt
St. Johann.
Wanderung im Zürcher Weinland (*/T1) Mit Anmeldung
Unsere kulinarische Wanderung
startet in Stammheim, wo
Fachwerkhäuser und Rebberge den Charme des Tals prägen. Erster Halt ist das Weingut Glesti.
Bei einer Degustation mit Picknick aus
dem Rucksack geniessen wir die Weine mit Blick auf die Reben. Weiter geht
es zum Stammheimer Hopfentropfen, denn 50 Prozent des gesamten Schweizer
Hopfens kommen aus dem Stammertal.
Bevor wir durch den Hopfengarten spazieren, verkosten wir regionale Biere
auf dem Hof. Die Mischung aus Wein,
Bier und Natur macht den Ausflug abwechslungsreich – ein Tag voller Genuss und Entdeckungen inmitten der
malerischen Landschaft.