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Lengwil–Märstetten (**/T1)
Geführte Wanderung Sa 21.03.2026

Lengwil–Märstetten (**/T1)

Oh, Thurgau, du Heimat, wie bist du so schön!» Unvermittelt kommt uns die inoffizielle Hymne des Kantons Thurgau über die Lippen, wenn wir bei hoffentlich gutem Wetter von den östlichen Ausläufern des Seerückens praktisch ebenen Weges hinüber nach Märstetten wandern. Zuerst die Sicht auf den Untersee, danach die Lengwiler und die Bommer Weiher, später die Sicht auf den Säntis und die langen über Land führenden Stücke auf der Via Jacobi, hier Schwabenweg genannt, lassen uns innerlich ruhig werden. Der Schwabenweg führt von Konstanz bis Einsiedeln und ist mit wunderschönen historischen Tafeln signalisiert. Zu einem guten Teil befinden wir uns während der Wanderung auf dem Gebiet der Gemeinde Kemmental, die insgesamt acht Ortsgemeinden umfasst. Mit 25 Quadratkilometern Fläche ist sie die drittgrösste Gemeinde im Kanton Thurgau. Meist dem Pilgerweg folgend, bewundern wir die Felder und die schönen Riegelhäuser. Wir umgehen den Ottoberg westlich und schliessen die Wanderung mit einer Glace auf dem Bauernhof ab.
Reiatweg (***/T1)
Geführte Wanderung Sa 28.03.2026

Reiatweg (***/T1)

Der Reiatweg ist die nördlichste Rundwanderung der Schweiz. Wir starten in Bibern, einem Nachbardorf von Thayngen, dem Hauptort des Reiat im Kanton Schaffhausen. Der Reiatweg verbindet die Dörfer Bibern, Hofen, Altdorf, Opfertshofen und Thayngen. Jedes Dorf ist mit dem öffentlichen Verkehr erschlossen, so dass die Wanderung jederzeit verkürzt werden kann. Der Bus fährt stündlich entweder bis Schaffhausen oder Thayngen. Die abwechslungsreiche Wanderung führt uns entlang der Grenze durch den Schmugglergraben. Im Ersten und Zweiten Weltkrieg war Schmuggeln eine Notwendigkeit; die Menschen besorgten sich oft Nahrungsmittel jenseits der Grenze. Weiter geht es zum nördlichsten Rebberg der Schweiz, der 1972 angelegt wurde. Auf einer Fläche von 4,2 Hektaren werden vor allem Blauburgunderweine produziert. Wir umrunden Opfertshofen, das höchstgelegene Dorf des Reiat. Vom Aussichtspunkt Hohflue oberhalb von Opfertshofen erblickt man die erloschenen Vulkane in der Hegaulandschaft und bei gutem Wetter auch die Alpenkette. Nach einem steilen Abstieg beim Kerzenstübli beenden wir die Wanderung in Thayngen.
Chuderhüsi (***/T1)
Geführte Wanderung Sa 04.04.2026

Chuderhüsi (***/T1)

Eine Wanderung im Emmental ist immer wieder lohnenswert, denn dieses bietet nicht nur guten Käse, sondern ist auch ein vielseitiges Wanderparadies. Wir starten unsere Tour in Bowil. Das Dorf ist in ein paar Gehminuten vom Bahnhof erreichbar. Am Dorfende beginnt der Aufstieg via Meienried, später wandern wir durch den Goucherewald zum Röthenbacher Aussichtsturm. Der 40 Meter hohe Turm mit 191 Treppenstufen entstand anlässlich des 850-JahrJubiläums der Gemeinde Röthenbach. Wer will, kann ihn besteigen und die tolle Aussicht geniessen. Nicht weit davon entfernt liegt Chuderhüsi. Hier bietet sich ein eindrücklicher Weitblick. Nach einem kurzen, aber steilen Aufstieg erreichen wir Ringgis. Von dort beginnt der Abstieg zum Ausgangsort Bowil. Um viele schöne Eindrücke reicher beenden wir dort unsere Wanderung.
Homberg (**/T1)
Geführte Wanderung Sa 11.04.2026

Homberg (**/T1)

Wir reisen via Aarau nach Unterkulm im mittleren Wynental. Es ist der Hauptort des Aargauer Bezirks Kulm und mit der Nachbargemeinde Oberkulm mittlerweile zusammengewachsen. Den flachen Talboden lassen wir schnell hinter uns und erreichen einen kleinen Höhenzug zwischen dem Wynen- und dem Seetal. Dieses verläuft in Nord-Süd-Richtung von Emmen nach Lenzburg und wird durch den Hallwiler- und den Baldeggersee geprägt. Wir wandern auf schönen Waldwegen südostwärts über den Tätschbüel-Hügel und am Oberen Flügelberg vorbei. So erreichen wir den Homberg, der mit seinen 787 Metern nicht die höchste, aber eine der bekanntesten Erhebungen im Kanton Aargau ist. Auf der dem Homberg südlich vorgelagerten Hochwacht steht der Hombergturm. Von dort oben haben wir einen schönen Rundblick auf das südlich gelegene Oberwynental, das luzernische Michelsamt und die Alpenwelt der Zentralschweiz. Im Osten sehen wir den Hallwiler- und den Baldeggersee, im Westen die Westalpen und die Jurahöhenzüge. Nun folgt der Abstieg nach Beinwil am See, und je nach Lust und Laune besteht die Möglichkeit zu einem individuellen Abstecher an den Hallwilersee.
Überraschungswanderung
Geführte Wanderung Mi 15.04.2026

Überraschungswanderung

Ab 13:00 Uhr des Vortages werden auf dem Wandertelefon (044 771 33 58) die Wanderroute, der Treffpunkt, die ÖV-Verbindungen und weitere wichtige Mitteilungen publiziert.
Oltnerberg (***/T2)
Geführte Wanderung Sa 25.04.2026

Oltnerberg (***/T2)

Ab Olten folgen wir ein kurzes Stück dem Lauf der Aare, bis wir sie auf einem eindrücklichen Fussgängersteg überqueren. Nach kurzer Wanderung entlang der Aare biegen wir Richtung Oltnerberg ab. Auf dem gut begehbaren, aber zum Teil steilen Wanderweg entdecken wir ein Gebiet, in dem viele Eiben wachsen. Die Eibe, genannt Bogenbaum, ist für ihre ausserordentlich lange Lebensdauer bekannt; ihr Holz wurde bereits im Mittelalter zur Herstellung von Pfeilbögen verwendet. Auf dem Gratweg erreichen wir den höchsten Punkt unserer Tour auf 691 Metern. Nach circa 20 Minuten wandern wir am berühmten 1000er-Stägli vorbei. Der Abstieg nach Boningen führt uns durch eine eindrückliche Christbaumkultur, in der auch Wacholderbäume und Blautannen wachsen. Wir durchqueren die Gemeinde Boningen und passieren dabei ein grosses Kieswerk. Die Kiesabbaufläche wird laufend aufgeschüttet und mit wetterresistenten Bäumen, darunter 4000 Stieleichen, 1400 Hagebuchen, 1400 Winterlinden, 800 Nussbäumen, 100 Edelkastanien und 20 Holzäpfeln, bepflanzt. Über die imposante alte Holzbrücke, die im Jahr 1863 erbaut wurde, erreichen wir Murgenthal.
Themenwanderung Biber (*/T1) MIT Anmeldung
Geführte Wanderung Mi 29.04.2026

Themenwanderung Biber (*/T1) MIT Anmeldung

Im Jahr 2007 zog eine Biberfamilie in das Waldstück Niederholz bei Marthalen ein und staute den Mederbach. Wo zuvor nur ein kleines Bächlein floss, entstand einer der grössten Biberseen der Schweiz und mit ihm eine märchenhafte Auenlandschaft. 2013 wurde der Wald der Nutzung entzogen und ganz dem Wirken der Biber überlassen. Seither hat sich auf rund fünf Hektaren ein Gebiet entwickelt, in dem die Artenvielfalt regelrecht explodiert ist. Zahlreiche Pflanzen- und Tierarten sind zurückgekehrt und finden hier ideale Lebensräume. Heute zählt das Gebiet zu den aussergewöhnlichsten Naturperlen im Zürcher Weinland. Auf dieser Exkursion führen wir Sie, teilweise auf kleinen Pfaden, mitten in diesen Dschungel und zeigen Ihnen, wie es der Biber schafft, ganze Landschaften umzugestalten. Sie erfahren, warum mit ihm viele weitere Arten zurückkehren und wie Naturschützer:innen in Zusammenarbeit mit Gemeinde und Kanton dieses einzigartige Stück Natur langfristig sichern.
Schwyzer Panoramaweg (***/T1)
Geführte Wanderung Sa 09.05.2026

Schwyzer Panoramaweg (***/T1)

Drehgondelbahn, Fussgängerhängebrücke und eine spektakuläre Sicht über den Schwyzer Talkessel, die umliegenden Berge und Seen – dies alles bietet unsere Wanderung vom Mostelberg oberhalb Sattel zur Ibergeregg SZ. Gestartet wird wie im Kino: Wir setzen uns hin und geniessen das Panorama von Morgarten und Ägerisee, das uns die erste Drehgondelbahn der Welt bietet. Von der Bergstation Mostelberg geht es auf dem Schwyzer Höhenweg zuerst durch den Wald um den Engelstock und vorbei am Ziegenhof Blüemlisberg in Richtung Haggenegg. Unsere Route verläuft durch Wälder, über Weiden und schmale Graswege, die Mythen vor uns, die Schneeberge im Hintergrund, und mündet unterhalb der Haggenegg-Kapelle in das Fahrsträsschen, das direkt auf die Passhöhe führt. Auf romantischen Berg- und Waldwegen wandern wir in leichtem Auf und Ab direkt der Nordwand des Grossen Mythen entlang zum Berggasthaus Holzegg – vielleicht begleitet von Gämsen und gar Murmeltieren. In der Pause können wir das fantastische Bergpanorama auf uns wirken lassen. Ein schöner, gut befestigter Weg führt den spärlich bewaldeten Hang entlang zur Müsliegg, von wo es zu unserem Ziel, der Ibergeregg, nicht mehr weit ist. Das Postauto bringt uns anschliessend nach Schwyz.
Lake Zurich from above
Geführte Wanderung Sa 23.05.2026

Lake Zurich from above

This hike is guided in English and German language. We would like to appeal to people who are not (yet) familiar with Swiss German. We meet at Zurich main station at platforms 43/44, or at Meilen railway station. We cross a short section of the town of Meilen and approach the wild and romantic Meilener ravine with its stream and waterfalls. We stop briefly at the Friedberg castle ruins and continue uphill to the end of the ravine in Toggwil. Here we can enjoy the view for the first time. After another 200 metres of elevation gain, we reach the observation tower on the Pfannenstiel. Now we take a break for refreshments and those who wish, can climb the tower and enjoy the fantastic panorama in good weather conditions. We continue on an almost level path through the still bright green forest. In Wetzwil, we turn right to the Blüemlisalp farm and begin our descent through the Erlenbach ravine. A wildly bubbling stream and several natural gems such as waterfalls, caves and boulders await us. It’s a shame that it is not much further to the centre of Erlenbach. Here you have the choice of returning to Zurich by train or by boat.
Bever- und Albulatal (***/T2+)
Geführte Wanderung Sa 30.05.2026

Bever- und Albulatal (***/T2+)

Wir nehmen einen erneuten Anlauf zu dieser tollen Wanderung im Bever- und Albulatal. Nach einer wunderschönen Bahnfahrt durch das Albulatal (UNESCOWeltkulturerbe), via das berühmte Landwasserviadukt und den neuen Albulatunnel, starten wir in Spinas. Das Val Bever hinauf geht es 2,5 Kilometer zum Punkt 2018, wo der Anstieg zur Fuorcla Crap Alv beginnt. 450 Höhenmeter auf zum Teil recht steilen Bergwanderwegen sind zu bewältigen. Aber die Mühe lohnt sich, Landschaft und Ausblick sind wunderschön. Nach der verdienten Mittagspause wandern wir auf komfortablen Wegen hinunter zu zwei sehr hübschen kleinen Bergseen, vorbei an der Quelle der Albula und zum Palpuegnasee, dem – laut den Einheimischen – schönsten Bergsee der Schweiz. In rund einer halben Stunde sind wir dann in Preda, wo wir wieder den Zug besteigen.
Augusto Giacometti (*/T1) ANMELDUNG ab 3. Mai möglich
Geführte Wanderung Mi 03.06.2026

Augusto Giacometti (*/T1) ANMELDUNG ab 3. Mai möglich

Augusto Giacometti wurde 1877 in Stampa im Bergell geboren. Er war ein Cousin von Giovanni Giacometti, dem Vater des ebenfalls bekannten Künstlers Alberto Giacometti (geboren 1901). Charakteristisch für Augusto Giacomettis Malerei sind Farben, denen etwas Kristallines eigen ist und die aus sich selber heraus leuchten. Walter Müller, unser Kultur- und Kunstkenner, zeigt und beschreibt uns in seiner gekonnten Art mehrere Trouvaillen des Künstlers im Stadtzentrum von Zürich. Viele Wanderkilometer legen wir nicht zurück, dafür erfahren wir Wissenswertes zu Kultur und Geschichte. Einige werden Schätze in der Stadt entdecken, von denen sie möglichweise nicht wussten, dass diese von Augusto Giacometti stammen. Auf dem Lindenhof geniessen wir eine Pause mit Aussicht und vielleicht einem Getränk und Knabbereien aus dem Rucksack. Bevor der grosse Abendrummel beginnt, schliessen wir beim Zürcher Hauptbahnhof unseren Kulturbummel ab.
Themenwanderung Pfäffikersee (*/T1) MIT ANMELDUNG
Geführte Wanderung Mi 10.06.2026

Themenwanderung Pfäffikersee (*/T1) MIT ANMELDUNG

Erleben Sie eine faszinierende Wanderung durch die grösste Moorlandschaft des Kantons Zürich. Sie tauchen mit einem erfahrenen Ranger in die vielfältige Geschichte der Moore ein. Auf der Wanderung vom Robenhauserriet bis zum Naturzentrum Pfäffikersee gibt es spannende Einblicke in die einzigartige Pflanzen- und Tierwelt. Der Pfäffikersee-Ranger beleuchtet die umfangreichen Aufwertungsmassnahmen, die in den vergangenen Jahrzehnten für den Erhalt und die Förderung der Moore von nationaler Bedeutung realisiert wurden, und erzählt aus dem Rangeralltag. Die Wanderung endet mit einem Besuch im Naturzentrum Pfäffikersee, wo es noch mehr zu entdecken gibt oder ein erfrischender Sprung in den Pfäffikersee möglich ist. In Zusammenarbeit mit dem Verein naturzentrum-pfaeffikersee.ch
Rheintaler Höhenweg Teil 4 (****/T1)
Geführte Wanderung Sa 13.06.2026

Rheintaler Höhenweg Teil 4 (****/T1)

Der Marsch vom Bahnhof dem Fallbach entlang hinauf zum Rheintaler Höhenweg bleibt uns nicht erspart. Dafür ist das Panorama auf dem Weg nach Plona umso intensiver. Überragt vom imposanten Alpstein entdecken wir hier ein kleines Paradies, wo wir gerne eine Pause machen und allenfalls die interessante Kapelle besuchen. Es folgt ein ruppiger Aufstieg entlang der Felswände, über Gesteinsbrocken und vorbei an umgefallenen Baumstämmen. Ab Oberschwändi wandern wir durch den Wald hinunter zum Pferdehof Lögert. Abwechslungsreich ist der Baumnussweg oberhalb von Frümsen, auf dem über 130 verschiedene Baumnussbäume beschrieben werden, die hier in den letzten Jahren gepflanzt wurden. Auch die autonome Luftseilbahn hinauf zur Staubern im Alpstein macht die Route spannend. Im Interesse jener Wanderinnen und Wanderer, die diesen anspruchsvollen Höhenweg begehen, aber keine Höchstleistungen erbringen möchten, brechen wir die Tour in Sax ab und fahren mit dem Bus hinunter ins Rheintal. Von Sax aus werden wir nächstes Jahr die fünfte Etappe nach Wildhaus im Toggenburg in Angriff nehmen.
Überraschungswanderung Halbtag
Geführte Wanderung Mi 17.06.2026

Überraschungswanderung Halbtag

Ab 13:00 Uhr des Vortages werden auf dem Wandertelefon (044 771 33 58) die Wanderroute, der Treffpunkt, die ÖV-Verbindungen und weitere wichtige Mitteilungen publiziert.
Hirzli (****/T2) ANMELDUNG ab 20. Mai 2026 möglich
Geführte Wanderung Sa 20.06.2026

Hirzli (****/T2) ANMELDUNG ab 20. Mai 2026 möglich

Das Panorama und die Aussicht auf die Linthebene, den Zürich- und den Walensee sind überwältigend. Bei guter Fernsicht kann man bis zum Schwarzwald und zum Randen sehen. Die kurze Anreise erlaubt es uns, etwas mehr Zeit ins Wandern und Geniessen zu investieren. Startort ist Bilten, der nördlichste Ort im Glarnerland und knapp 50 Minuten von Zürich entfernt. Unvermittelt beginnt ein steiler Aufstieg durch den Almenund Niderenwald zu unserem ersten Etappenziel, der bestossenen Alp Unter Nideren. Nach einer Pause geht es weiter hinauf zum Hirzli. Dieses bildet zusammen mit dem Planggenstock die erste Gebirgswoge des Glarnerlandes. Die Pause auf dem Gipfel haben wir uns redlich verdient, und bei guter Sicht geniessen wir das unvergleichliche Panorama vom Zürichbis zum Walensee. Wenn wir nicht, um die Knie zu schonen, schon früher die Seilbahn ab Morgenholz nehmen, steigen wir nun auf einem guten und viel begangenen Bergweg die gleiche Anzahl Höhenmeter wie beim Anstieg nach Niederurnen ab. In Niederurnen nehmen wir das Postauto nach Ziegelbrücke.
Themenwanderung Yoga MIT ANMELDUNG
Geführte Wanderung Mi 24.06.2026

Themenwanderung Yoga MIT ANMELDUNG

Wir wandern achtsam durch die Natur, verbinden uns Schritt für Schritt mit dem Boden unter uns und praktizieren an ausgewählten Orten sanfte Körper-, Atemund mentale Übungen, die das Element Erde in den Mittelpunkt stellen. Dieses Element steht für Stabilität, Ausgeglichenheit, Vertrauen, Verwurzelung und Ruhe. Gemächlich wandern wir der Töss entlang bis nach Hintertüfenbach. Bei Akau steigen wir in den Wald hoch bis zum Doppelgiessen Äbenegg-Gubel und weiter zum Hagherenloch, einer circa 20 Meter tiefen Höhle. Beide Plätze laden ein, sowohl die Kraft der Erde unter unseren Füssen wahrzunehmen als auch die Dimension der Erde um und über uns hautnah zu erleben. Bei Höchstock ist das Ziel unseres Anstiegs erreicht, und wir geniessen den wunderbaren Blick auf das Hörnli und Schnebelhorn. Bei Musterplatz verlassen wir die gewohnten Pfade und tauchen in das fast schon wild anmutende Tobel der Hundschilen ein, dem wir bis nach Bauma folgen. Die Verbindung von Naturerlebnis, bewusster Bewegung und thematisch abgestimmter Yogapraxis lässt uns auftanken und mit neuer Erdung in den Alltag zurückkehren.
Faszination Gotthard (***/T2) Anmeldung möglich ab 4. Juni
Geführte Wanderung Sa 04.07.2026

Faszination Gotthard (***/T2) Anmeldung möglich ab 4. Juni

Die vielleicht schönste Tour im Gotthardmassiv ist die Fünf-Seen-Wanderung am Gotthardpass. Die wunderschöne Rundwanderung führt durch eine mystische Landschaft und vorbei an fünf oder auch sechs und mehr verschiedenfarbigen Bergseen. Wir starten beim Gotthard-Hospiz. Am Fuss der Lucendro-Staumauer geht es aufwärts zum Lago d’Orsino, wo der halbe Aufstieg geschafft ist. Durch eine hochalpine Bergwelt wandern wir an den Laghi d’Orsirora vorbei zur Gatscholalücke. Hier öffnet sich der Blick Richtung Norden über die ganze Alpenwelt – ein wunderbarer Verpflegungsplatz. An den Laghi della Valletta und mehreren kleineren Seen vorbei geht es zurück zum Lago di Lucendro und von dort zum Abstieg Richtung Hospiz.
Ruine Farnsburg (**/T1)
Geführte Wanderung Sa 11.07.2026

Ruine Farnsburg (**/T1)

Die Postautolinie 100 verbindet die Rheinebene mit dem Jurahügelgebiet und bringt uns nach Maisprach. Es ist das nördlichste Dorf des Oberbaselbiets und liegt eingebettet in eine Talsohle am südlichen Hang des Sonnenbergs. Schöne Wege führen uns durch die abwechslungs- und aussichtsreiche Landschaft bis zur Buuseregg. Sie ist ein kleiner und beschaulicher Pass zwischen Buus und Rickenbach und ein beliebter Übergang für landschaftlich motivierte Ausflugsfahrten. Nun folgt der Auftieg auf den Farnsberg, wo die Ruine Farnsburg auf uns wartet. Der Kanton Baselland zeichnet sich durch eine hohe Burgendichte aus, und diese Schildmauerburg prägt als weithin sichtbares Wahrzeichen wie eine Königin die Oberbaselbieter Landschaft. Sie wurde von 2019 bis 2023 mit grossem Aufwand saniert, und wir nehmen uns Zeit, um die ausgedehnte Burganlage mit imposanten Überresten von Schildmauer, Türmen und Ringmauer zu besichtigen. Angenehme Wege führen uns anschliessend nach Gelterkinden im Ergolztal.
Breccaschlund (****/T2) Anmeldung ab 18. Juni möglich
Geführte Wanderung Sa 18.07.2026

Breccaschlund (****/T2) Anmeldung ab 18. Juni möglich

Wir wandern durch den Breccaschlund, eines der Naturjuwelen im Kanton Freiburg. Das von Gletschern geformte Landschaftsbild ist faszinierend und zugleich geheimnisvoll. Am Schwarzsee lassen wir die Sesselbahn auf die Riggisalp links liegen und beginnen mit dem Aufstieg. Wir blicken zurück auf den malerischen Schwarzsee, und schon bald beeindrucken uns links oben die schroffen Kalksteinwände der Greyerzer Alpen. Es geht weiterhin aufwärts, zuerst auf breitem Weg, später auf Pfaden. Im hintersten Teil des Schlundes erwartet uns ein mit vielen Felsbrocken durchsetztes Gelände, in dem der Wanderpfad nur noch dank der rot-weiss-roten Zeichengebung erkennbar ist. Hier wird unsere Trittsicherheit auf die Probe gestellt. Nachher öffnet sich das Terrain wieder, und wir wandern auf einem breiten Weg nordwärts. Hinter der Hubel Rippa zweigen wir rechts auf einen steilen Waldweg ab. Trekkingstöcke sind hier ratsam, um auch Treppenstufen gelenkschonend zu überwinden. Nach dem Abstieg erreichen wir bald den Uferweg am tiefblauen Schwarzsee. Diese aussichtsreiche Route führt uns zu unserem Ausgangspunkt Gypsera zurück, wo wir hoffentlich noch für etwas Kühles im Restaurant direkt am See Zeit finden.
Überraschungswanderung
Geführte Wanderung Mi 22.07.2026

Überraschungswanderung

Ab 13:00 Uhr des Vortages werden auf dem Wandertelefon (044 771 33 58) die Wanderroute, der Treffpunkt, die ÖV-Verbindungen und weitere wichtige Mitteilungen publiziert.
Pazolastock (*****/T3) Anmeldung ab 25. Juni möglich
Geführte Wanderung Sa 25.07.2026

Pazolastock (*****/T3) Anmeldung ab 25. Juni möglich

Nach einer langen, aber schönen Zugfahrt starten wir beim bekannten kleinen Leuchtturm auf dem Oberalppass. Er kann als Symbol für die lange Reise des Wassers von der nahen Rheinquelle bis nach Rotterdam verstanden werden. Mit Blick in die Surselva und an hoffentlich noch blühenden Alpenrosen und Enzianen vorbei geht es auf einem schönen Wanderweg hinauf Richtung Pazolastock. Bald wechselt die Blickrichtung auf die Urner Granitzacken oberhalb von Andermatt. Nach rund zwei Stunden erreichen wir den Gipfel. Dort entscheiden wir, wer allenfalls noch einen Abstecher Richtung Rossbodenstock machen will. Je nach Variante erreichen wir auf dem normalen Weg oder über sehr schönes, freies, wegloses Gelände die Badushütte. Nun geht es abwärts zum Tomasee, der als Quelle des Rheins gilt. Ein kurzes Bad im kalten Bergsee? Wir legen gerne einen Extrahalt ein. Wieder mit Blick in die Surselva führt uns der Weg zurück zum Oberalppass.
Murgseen (****/T2) Anmeldung ab 29. Juni möglich
Geführte Wanderung Mi 29.07.2026

Murgseen (****/T2) Anmeldung ab 29. Juni möglich

Eingebettet in einen wildromantischen Bergkessel liegen die drei Murgseen. Bäche, Seen, Wasserfälle, Moorwiesen, Steingärten und das geschützte Arvenwaldreservat machen diese Rundtour zu einem unvergesslichen Naturerlebnis. Ab Murg am Walensee erreichen wir Merlen mit dem Alpentaxi. Der Anstieg bis Gspon ist relativ steil und erfordert eine gute Kondition, danach wird das Gelände flacher. Dem Gsponbach entlang führt der Weg zur Alp Unter Mürtschen. Imposant zeigt sich der Mürtschenstock mit seinen drei Gipfeln Stock, Fulen und Ruchen. Über den Murgseefurggel erreichen wir die Murgseen, umrahmt von einem Kranz von Bergen. Von dort geht es rund 800 Höhenmeter talabwärts durch das Naturschutzgebiet mit uraltem Arvenbestand. Über die Alp Guflen und die Alp Mornen erreichen wir wieder den Ausgangspunkt Merlen.
Themenwanderung Abendbummel (**/T1)
Geführte Wanderung Sa 01.08.2026

Themenwanderung Abendbummel (**/T1)

Aadorf ist die erste Ortschaft jenseits der Grenze des Kantons Zürich zum Kanton Thurgau. Vom Bahnhof aus wandern wir dem Wald entgegen, kommen am kleinen Luggeseeli vorbei und gelangen zum grösseren Eisweiher. Früher konnte man darauf Schlittschuh laufen, doch dies gehört klimabedingt der Vergangenheit an. Kurz darauf grüsst uns die evangelische Michaelskirche in Aawangen. Hier fiel in der Silvesternacht 1879/80 beim Silvesterläuten die grosse Glocke herab und verletzte zwei Menschen; doch dieselben Glocken läuten heute noch. Weiter folgen wir dem Flüsschen Lützelmurg und unterqueren die A1, die mit 410 Kilometern längste Autobahn der Schweiz, die unser Land von Osten nach Westen durchzieht. Bald steigen wir nach Häuslenen auf, wandern über Felder und Wiesen und erreichen nach kurzem Abstieg Aumühle. Nun sind wir bereits in der Nähe der Stadt Frauenfeld, wo wir das markante Gebäude der einstigen Walzmühle erblicken. Diese war seinerzeit sehr fortschrittlich, wurde aber 1847 nach einer Missernte stillgelegt. Anschliessend befand sich hier bis 1995 das Geschäftsdomizil der für ihre Trinkflaschen berühmten Aluminiumwarenfabrik SIGG, und heute sind auf dem Areal kleinere Betriebe, Lagerräume und Loftwohnungen untergebracht. Nun führt uns unser Weg am Schwimmbad vorbei in die hübsche Altstadt und zum Bahnhof.