Oltnerberg (***/T2)
Ab Olten folgen wir ein kurzes Stück dem Lauf der
Aare, bis wir sie auf einem
eindrücklichen Fussgängersteg überqueren. Nach kurzer Wanderung entlang der Aare biegen wir
Richtung Oltnerberg ab. Auf dem gut
begehbaren, aber zum Teil steilen
Wanderweg entdecken wir ein Gebiet, in dem viele Eiben wachsen. Die
Eibe, genannt Bogenbaum, ist für ihre
ausserordentlich lange Lebensdauer
bekannt; ihr Holz wurde bereits im
Mittelalter zur Herstellung von Pfeilbögen verwendet. Auf dem Gratweg
erreichen wir den höchsten Punkt unserer Tour auf 691 Metern. Nach circa 20 Minuten wandern wir am berühmten 1000er-Stägli vorbei. Der Abstieg
nach Boningen führt uns durch eine
eindrückliche Christbaumkultur, in
der auch Wacholderbäume und Blautannen wachsen. Wir durchqueren die
Gemeinde Boningen und passieren
dabei ein grosses Kieswerk. Die Kiesabbaufläche wird laufend aufgeschüttet und mit wetterresistenten Bäumen,
darunter 4000 Stieleichen, 1400 Hagebuchen, 1400 Winterlinden, 800
Nussbäumen, 100 Edelkastanien und
20 Holzäpfeln, bepflanzt. Über die
imposante alte Holzbrücke, die im
Jahr 1863 erbaut wurde, erreichen wir
Murgenthal.
ausgebucht
Themenwanderung Biber (*/T1) AUSGEBUCHT
Im Jahr 2007 zog eine Biberfamilie
in das Waldstück Niederholz bei
Marthalen ein und staute den Mederbach. Wo zuvor nur ein kleines Bächlein floss, entstand einer der
grössten Biberseen der Schweiz und
mit ihm eine märchenhafte Auenlandschaft. 2013 wurde der Wald der Nutzung entzogen und ganz dem Wirken
der Biber überlassen. Seither hat sich
auf rund fünf Hektaren ein Gebiet entwickelt, in dem die Artenvielfalt regelrecht explodiert ist. Zahlreiche Pflanzen- und Tierarten sind zurückgekehrt und finden hier ideale Lebensräume.
Heute zählt das Gebiet zu den aussergewöhnlichsten Naturperlen im Zürcher Weinland. Auf dieser Exkursion
führen wir Sie, teilweise auf kleinen
Pfaden, mitten in diesen Dschungel
und zeigen Ihnen, wie es der Biber
schafft, ganze Landschaften umzugestalten. Sie erfahren, warum mit ihm
viele weitere Arten zurückkehren und
wie Naturschützer:innen in Zusammenarbeit mit Gemeinde und Kanton
dieses einzigartige Stück Natur langfristig sichern.
Schwyzer Panoramaweg (***/T1)
Drehgondelbahn, Fussgängerhängebrücke und eine spektakuläre Sicht über den
Schwyzer Talkessel, die umliegenden Berge und Seen – dies alles
bietet unsere Wanderung vom Mostelberg oberhalb Sattel zur Ibergeregg
SZ. Gestartet wird wie im Kino: Wir
setzen uns hin und geniessen das Panorama von Morgarten und Ägerisee, das
uns die erste Drehgondelbahn der Welt
bietet. Von der Bergstation Mostelberg
geht es auf dem Schwyzer Höhenweg
zuerst durch den Wald um den Engelstock und vorbei am Ziegenhof Blüemlisberg in Richtung Haggenegg. Unsere Route verläuft durch Wälder, über
Weiden und schmale Graswege, die Mythen vor uns, die Schneeberge im
Hintergrund, und mündet unterhalb
der Haggenegg-Kapelle in das Fahrsträsschen, das direkt auf die Passhöhe
führt. Auf romantischen Berg- und
Waldwegen wandern wir in leichtem
Auf und Ab direkt der Nordwand des
Grossen Mythen entlang zum Berggasthaus Holzegg – vielleicht begleitet
von Gämsen und gar Murmeltieren. In
der Pause können wir das fantastische
Bergpanorama auf uns wirken lassen.
Ein schöner, gut befestigter Weg führt
den spärlich bewaldeten Hang entlang
zur Müsliegg, von wo es zu unserem
Ziel, der Ibergeregg, nicht mehr weit
ist. Das Postauto bringt uns anschliessend nach Schwyz.
Lake Zurich from above
This hike is guided in English
and German language. We
would like to appeal to people who are not (yet) familiar
with Swiss German. We meet at Zurich main station at platforms 43/44, or
at Meilen railway station. We cross a
short section of the town of Meilen and
approach the wild and romantic Meilener ravine with its stream and waterfalls. We stop briefly at the Friedberg
castle ruins and continue uphill to the
end of the ravine in Toggwil. Here we
can enjoy the view for the first time.
After another 200 metres of elevation
gain, we reach the observation tower on the Pfannenstiel. Now we take a
break for refreshments and those who
wish, can climb the tower and enjoy
the fantastic panorama in good weather
conditions. We continue on an almost
level path through the still bright green
forest. In Wetzwil, we turn right to the
Blüemlisalp farm and begin our descent through the Erlenbach ravine.
A wildly bubbling stream and several
natural gems such as waterfalls, caves
and boulders await us. It’s a shame that
it is not much further to the centre of
Erlenbach. Here you have the choice
of returning to Zurich by train or by
boat.
Bever- und Albulatal (***/T2+)
Wir nehmen einen erneuten Anlauf zu dieser tollen Wanderung
im Bever- und Albulatal. Nach einer wunderschönen Bahnfahrt durch das Albulatal (UNESCOWeltkulturerbe), via das berühmte Landwasserviadukt und den neuen Albulatunnel, starten wir in Spinas. Das
Val Bever hinauf geht es 2,5 Kilometer zum Punkt 2018, wo der Anstieg
zur Fuorcla Crap Alv beginnt. 450 Höhenmeter auf zum Teil recht steilen Bergwanderwegen sind zu bewältigen. Aber die Mühe lohnt sich, Landschaft und Ausblick sind wunderschön.
Nach der verdienten Mittagspause
wandern wir auf komfortablen Wegen hinunter zu zwei sehr hübschen
kleinen Bergseen, vorbei an der Quelle der Albula und zum Palpuegnasee, dem – laut den Einheimischen –
schönsten Bergsee der Schweiz. In
rund einer halben Stunde sind wir
dann in Preda, wo wir wieder den Zug
besteigen.
Augusto Giacometti (*/T1) ANMELDUNG ab 3. Mai möglich
Augusto Giacometti wurde
1877 in Stampa im Bergell
geboren. Er war ein Cousin
von Giovanni Giacometti,
dem Vater des ebenfalls bekannten
Künstlers Alberto Giacometti (geboren 1901). Charakteristisch für Augusto Giacomettis Malerei sind Farben, denen etwas Kristallines eigen ist
und die aus sich selber heraus leuchten. Walter Müller, unser Kultur- und
Kunstkenner, zeigt und beschreibt uns
in seiner gekonnten Art mehrere Trouvaillen des Künstlers im Stadtzentrum von Zürich. Viele Wanderkilometer
legen wir nicht zurück, dafür erfahren wir Wissenswertes zu Kultur und
Geschichte. Einige werden Schätze in
der Stadt entdecken, von denen sie
möglichweise nicht wussten, dass diese
von Augusto Giacometti stammen.
Auf dem Lindenhof geniessen wir eine
Pause mit Aussicht und vielleicht einem
Getränk und Knabbereien aus dem
Rucksack. Bevor der grosse Abendrummel beginnt, schliessen wir beim
Zürcher Hauptbahnhof unseren Kulturbummel ab.
Erlebnisweg Wandern und Mutterkühe (MIT Anmeldung)
***Spielend den Umgang mit Mutterkühne lernen***
Wer gerne wandert, trifft immer wieder mal auf eine (Mutter-)Kuhherde. Wer sich dabei unwohl fühlt, sollte unbedingt an dieser geführten Wanderung von Mutterkuh Schweiz und dem Verband Zürcher Wanderwege teilnehmen. Denn wer ein paar Regeln beachtet und den starken Instinkt von Mutterkühen, die ihr Kalb beschützen, versteht, wird sich am schönen Rindvieh freuen können. Urs Schmied, Mitarbeiter von Mutterkuh Schweiz, wird Ihnen erklären, weshalb alle Hunde von den Kühen als Raubtier wahrgenommen werden und es daher wichtig ist, den Hund an der kurzen Leine zu führen. Für alle – mit und ohne Hund – gilt, die Herde grosszügig zu umgehen. Nebst dem Schwerpunktthema «Wandern und Mutterkühe», erfahren Sie in Freienstein an den elf spielerischen Posten des Erlebniswegs «Lea und Ben bei den Mutterkühen» auch einiges über Themen wie Littering, Grasland Schweiz, Tierwohl, Ernährung etc. Die Wanderung führt durch Mutterkuhherden und Rebberge, mit Blick auf die Ruine und das schöne Tösstal. Am Schluss lädt ein Picknickplatz zum Verweilen ein. Wer möchte, kann im Hofladen noch etwas für zu Hause einkaufen gehen.
Themenwanderung Pfäffikersee (*/T1) MIT ANMELDUNG
Erleben Sie eine faszinierende
Wanderung durch die grösste
Moorlandschaft des Kantons
Zürich. Sie tauchen mit einem
erfahrenen Ranger in die vielfältige
Geschichte der Moore ein. Auf der
Wanderung vom Robenhauserriet bis
zum Naturzentrum Pfäffikersee gibt es
spannende Einblicke in die einzigartige Pflanzen- und Tierwelt. Der Pfäffikersee-Ranger beleuchtet die umfangreichen Aufwertungsmassnahmen, die
in den vergangenen Jahrzehnten für
den Erhalt und die Förderung der Moore von nationaler Bedeutung realisiert wurden, und erzählt aus dem
Rangeralltag. Die Wanderung endet
mit einem Besuch im Naturzentrum
Pfäffikersee, wo es noch mehr zu entdecken gibt oder ein erfrischender
Sprung in den Pfäffikersee möglich ist.
In Zusammenarbeit mit dem Verein
naturzentrum-pfaeffikersee.ch
Rheintaler Höhenweg Teil 4 (****/T1)
Der Marsch vom Bahnhof dem
Fallbach entlang hinauf zum
Rheintaler Höhenweg bleibt
uns nicht erspart. Dafür ist
das Panorama auf dem Weg nach Plona umso intensiver. Überragt vom imposanten Alpstein entdecken wir hier
ein kleines Paradies, wo wir gerne eine
Pause machen und allenfalls die interessante Kapelle besuchen. Es folgt ein
ruppiger Aufstieg entlang der Felswände, über Gesteinsbrocken und vorbei an umgefallenen Baumstämmen.
Ab Oberschwändi wandern wir durch
den Wald hinunter zum Pferdehof
Lögert. Abwechslungsreich ist der Baumnussweg oberhalb von Frümsen,
auf dem über 130 verschiedene Baumnussbäume beschrieben werden, die hier
in den letzten Jahren gepflanzt wurden. Auch die autonome Luftseilbahn
hinauf zur Staubern im Alpstein macht
die Route spannend. Im Interesse jener Wanderinnen und Wanderer, die
diesen anspruchsvollen Höhenweg begehen, aber keine Höchstleistungen
erbringen möchten, brechen wir die
Tour in Sax ab und fahren mit dem
Bus hinunter ins Rheintal. Von Sax aus
werden wir nächstes Jahr die fünfte
Etappe nach Wildhaus im Toggenburg
in Angriff nehmen.
Überraschungswanderung Halbtag
Ab 13:00 Uhr des Vortages werden auf dem Wandertelefon (044 771 33 58) die Wanderroute, der Treffpunkt, die ÖV-Verbindungen und weitere wichtige Mitteilungen publiziert.
Hirzli (****/T2) ANMELDUNG ab 20. Mai 2026 möglich
Das Panorama und die Aussicht auf die Linthebene, den
Zürich- und den Walensee
sind überwältigend. Bei guter Fernsicht kann man bis zum
Schwarzwald und zum Randen sehen.
Die kurze Anreise erlaubt es uns, etwas mehr Zeit ins Wandern und Geniessen zu investieren. Startort ist
Bilten, der nördlichste Ort im Glarnerland und knapp 50 Minuten von Zürich entfernt. Unvermittelt beginnt
ein steiler Aufstieg durch den Almenund Niderenwald zu unserem ersten
Etappenziel, der bestossenen Alp Unter Nideren. Nach einer Pause geht es weiter hinauf zum Hirzli. Dieses bildet zusammen mit dem Planggenstock die erste Gebirgswoge des Glarnerlandes. Die Pause auf dem Gipfel
haben wir uns redlich verdient, und
bei guter Sicht geniessen wir das unvergleichliche Panorama vom Zürichbis zum Walensee. Wenn wir nicht,
um die Knie zu schonen, schon früher
die Seilbahn ab Morgenholz nehmen,
steigen wir nun auf einem guten und
viel begangenen Bergweg die gleiche
Anzahl Höhenmeter wie beim Anstieg nach Niederurnen ab. In Niederurnen nehmen wir das Postauto nach
Ziegelbrücke.
Themenwanderung Yoga MIT ANMELDUNG
Wir wandern achtsam
durch die Natur, verbinden uns Schritt für
Schritt mit dem Boden
unter uns und praktizieren an ausgewählten Orten sanfte Körper-, Atemund mentale Übungen, die das Element
Erde in den Mittelpunkt stellen. Dieses
Element steht für Stabilität, Ausgeglichenheit, Vertrauen, Verwurzelung und
Ruhe. Gemächlich wandern wir der Töss
entlang bis nach Hintertüfenbach. Bei
Akau steigen wir in den Wald hoch bis
zum Doppelgiessen Äbenegg-Gubel und
weiter zum Hagherenloch, einer circa 20
Meter tiefen Höhle. Beide Plätze laden ein, sowohl die Kraft der Erde unter unseren Füssen wahrzunehmen als auch die
Dimension der Erde um und über uns
hautnah zu erleben. Bei Höchstock ist
das Ziel unseres Anstiegs erreicht, und
wir geniessen den wunderbaren Blick
auf das Hörnli und Schnebelhorn. Bei
Musterplatz verlassen wir die gewohnten Pfade und tauchen in das fast schon
wild anmutende Tobel der Hundschilen
ein, dem wir bis nach Bauma folgen.
Die Verbindung von Naturerlebnis, bewusster Bewegung und thematisch abgestimmter Yogapraxis lässt uns auftanken und mit neuer Erdung in den
Alltag zurückkehren.
Event Wandernacht (MIT ANMELDUNG)
Dieses Jahr starten wir unsere
Nachtwanderung in Pfäffikon
ZH und wandern auf weiter
Strecke entlang dem Pilgerweg nach Winterthur. Über das Feld
und durch den Wald erreichen wir mitten in der Nacht Russikon, wo wir uns
Mühe geben, niemanden zu wecken.
Vorbei an Rumlikon gelangen wir zu
einem kleinen Weiler von Illnau-Effretikon mit dem exotisch klingenden Namen Agasul. Hier in der Nähe befinden
sich der Brauiweiher und das angrenzende Restaurant Braui, in dessen Event lokal wir uns eine angenehme Ruhepause gönnen. Für einen Unkostenbeitrag von 10 Franken pro Person dürfen
wir einen Kaffee und einen Nussgipfel
geniessen. Bald erreichen wir First, die
höchste Erhebung in dieser Nacht. Via
Kemleten halten wir nun auf den Rossberg zu, ein Golferparadies der Extraklasse. Am Talgrund angekommen,
folgen wir der Töss flussabwärts bis zur
Busendstation Winterthur Töss oder
zum Bahnhof Töss, je nachdem, wo
wir unseren frühmorgendlichen Heimweg antreten.
Faszination Gotthard (***/T2) Anmeldung möglich ab 4. Juni
Die vielleicht schönste Tour
im Gotthardmassiv ist die
Fünf-Seen-Wanderung am
Gotthardpass. Die wunderschöne Rundwanderung führt durch
eine mystische Landschaft und vorbei an fünf oder auch sechs und mehr
verschiedenfarbigen Bergseen. Wir
starten beim Gotthard-Hospiz. Am
Fuss der Lucendro-Staumauer geht es
aufwärts zum Lago d’Orsino, wo der halbe Aufstieg geschafft ist. Durch eine
hochalpine Bergwelt wandern wir an
den Laghi d’Orsirora vorbei zur Gatscholalücke. Hier öffnet sich der Blick
Richtung Norden über die ganze Alpenwelt – ein wunderbarer Verpflegungsplatz. An den Laghi della Valletta und mehreren kleineren Seen vorbei
geht es zurück zum Lago di Lucendro
und von dort zum Abstieg Richtung
Hospiz.
Ruine Farnsburg (**/T1)
Die Postautolinie 100 verbindet
die Rheinebene mit dem Jurahügelgebiet und bringt uns
nach Maisprach. Es ist das
nördlichste Dorf des Oberbaselbiets und
liegt eingebettet in eine Talsohle am südlichen Hang des Sonnenbergs. Schöne
Wege führen uns durch die abwechslungs- und aussichtsreiche Landschaft
bis zur Buuseregg. Sie ist ein kleiner
und beschaulicher Pass zwischen Buus
und Rickenbach und ein beliebter
Übergang für landschaftlich motivierte Ausflugsfahrten. Nun folgt der Auftieg auf den Farnsberg, wo die Ruine
Farnsburg auf uns wartet. Der Kanton
Baselland zeichnet sich durch eine hohe
Burgendichte aus, und diese Schildmauerburg prägt als weithin sichtbares Wahrzeichen wie eine Königin die
Oberbaselbieter Landschaft. Sie wurde
von 2019 bis 2023 mit grossem Aufwand saniert, und wir nehmen uns Zeit,
um die ausgedehnte Burganlage mit imposanten Überresten von Schildmauer,
Türmen und Ringmauer zu besichtigen.
Angenehme Wege führen uns anschliessend nach Gelterkinden im Ergolztal.
Breccaschlund (****/T2) Anmeldung ab 18. Juni möglich
Wir wandern durch den
Breccaschlund, eines
der Naturjuwelen im
Kanton Freiburg. Das
von Gletschern geformte Landschaftsbild ist faszinierend und zugleich geheimnisvoll. Am Schwarzsee lassen
wir die Sesselbahn auf die Riggisalp
links liegen und beginnen mit dem
Aufstieg. Wir blicken zurück auf den
malerischen Schwarzsee, und schon
bald beeindrucken uns links oben die
schroffen Kalksteinwände der Greyerzer Alpen. Es geht weiterhin aufwärts, zuerst auf breitem Weg, später auf Pfaden. Im hintersten Teil des
Schlundes erwartet uns ein mit vielen
Felsbrocken durchsetztes Gelände, in dem der Wanderpfad nur noch dank
der rot-weiss-roten Zeichengebung
erkennbar ist. Hier wird unsere Trittsicherheit auf die Probe gestellt. Nachher öffnet sich das Terrain wieder, und
wir wandern auf einem breiten Weg
nordwärts. Hinter der Hubel Rippa
zweigen wir rechts auf einen steilen
Waldweg ab. Trekkingstöcke sind
hier ratsam, um auch Treppenstufen
gelenkschonend zu überwinden. Nach
dem Abstieg erreichen wir bald den
Uferweg am tiefblauen Schwarzsee.
Diese aussichtsreiche Route führt uns
zu unserem Ausgangspunkt Gypsera
zurück, wo wir hoffentlich noch für
etwas Kühles im Restaurant direkt am
See Zeit finden.
Überraschungswanderung
Ab 13:00 Uhr des Vortages werden auf dem Wandertelefon (044 771 33 58) die Wanderroute, der Treffpunkt, die ÖV-Verbindungen und weitere wichtige Mitteilungen publiziert.
Pazolastock (*****/T3) Anmeldung ab 25. Juni möglich
Nach einer langen, aber schönen Zugfahrt starten wir beim
bekannten kleinen Leuchtturm auf dem Oberalppass. Er
kann als Symbol für die lange Reise des
Wassers von der nahen Rheinquelle bis
nach Rotterdam verstanden werden. Mit
Blick in die Surselva und an hoffentlich
noch blühenden Alpenrosen und Enzianen vorbei geht es auf einem schönen
Wanderweg hinauf Richtung Pazolastock. Bald wechselt die Blickrichtung
auf die Urner Granitzacken oberhalb von Andermatt. Nach rund zwei Stunden erreichen wir den Gipfel. Dort entscheiden
wir, wer allenfalls noch einen Abstecher
Richtung Rossbodenstock machen will.
Je nach Variante erreichen wir auf dem
normalen Weg oder über sehr schönes,
freies, wegloses Gelände die Badushütte. Nun geht es abwärts zum Tomasee, der als Quelle des Rheins gilt.
Ein kurzes Bad im kalten Bergsee? Wir
legen gerne einen Extrahalt ein. Wieder
mit Blick in die Surselva führt uns der
Weg zurück zum Oberalppass.
Murgseen (****/T2) Anmeldung ab 29. Juni möglich
Eingebettet in einen wildromantischen Bergkessel liegen
die drei Murgseen. Bäche,
Seen, Wasserfälle, Moorwiesen, Steingärten und das geschützte Arvenwaldreservat machen diese
Rundtour zu einem unvergesslichen
Naturerlebnis. Ab Murg am Walensee
erreichen wir Merlen mit dem Alpentaxi. Der Anstieg bis Gspon ist relativ
steil und erfordert eine gute Kondition,
danach wird das Gelände flacher. Dem Gsponbach entlang führt der Weg zur
Alp Unter Mürtschen. Imposant zeigt
sich der Mürtschenstock mit seinen
drei Gipfeln Stock, Fulen und Ruchen.
Über den Murgseefurggel erreichen
wir die Murgseen, umrahmt von einem Kranz von Bergen. Von dort geht
es rund 800 Höhenmeter talabwärts
durch das Naturschutzgebiet mit uraltem Arvenbestand. Über die Alp Guflen und die Alp Mornen erreichen wir
wieder den Ausgangspunkt Merlen.
Themenwanderung Abendbummel (**/T1)
Aadorf ist die erste Ortschaft
jenseits der Grenze des Kantons Zürich zum Kanton
Thurgau. Vom Bahnhof aus
wandern wir dem Wald entgegen,
kommen am kleinen Luggeseeli vorbei
und gelangen zum grösseren Eisweiher. Früher konnte man darauf Schlittschuh laufen, doch dies gehört klimabedingt der Vergangenheit an. Kurz
darauf grüsst uns die evangelische Michaelskirche in Aawangen. Hier fiel in
der Silvesternacht 1879/80 beim Silvesterläuten die grosse Glocke herab
und verletzte zwei Menschen; doch
dieselben Glocken läuten heute noch.
Weiter folgen wir dem Flüsschen Lützelmurg und unterqueren die A1, die
mit 410 Kilometern längste Autobahn der Schweiz, die unser Land von Osten
nach Westen durchzieht. Bald steigen
wir nach Häuslenen auf, wandern über
Felder und Wiesen und erreichen nach
kurzem Abstieg Aumühle. Nun sind
wir bereits in der Nähe der Stadt Frauenfeld, wo wir das markante Gebäude der
einstigen Walzmühle erblicken. Diese
war seinerzeit sehr fortschrittlich, wurde aber 1847 nach einer Missernte stillgelegt. Anschliessend befand sich hier
bis 1995 das Geschäftsdomizil der für
ihre Trinkflaschen berühmten Aluminiumwarenfabrik SIGG, und heute sind auf dem Areal kleinere Betriebe,
Lagerräume und Loftwohnungen untergebracht. Nun führt uns unser Weg
am Schwimmbad vorbei in die hübsche
Altstadt und zum Bahnhof.