Schaffhausen — Schleitheim • SH

Randen

Wir beginnen unsere Wanderung in Schaffhausen, der nördlichsten Stadt der Schweiz, aufgrund ihrer 300 Erker auch «Erkerstadt» genannt. Ihr Wahrzeichen, der Munot, wurde im 16. Jahrhundert erbaut. Der Name Munot stammt von der ursprünglichen Festung namens «Annot» oder «Unot» (mittelhochdeutsch für «ohne Not»). Südwestlich der Stadt befindet sich der grösste Wasserfall Europas, der Rheinfall. Die ersten Höhenmeter bewältigen wir auf dem Weg ins Eschmertaal zum Mittelpunkt des Kantons Schaffhausen. Über Waldstrassen und Fusswege marschieren wir vorbei an der Sportpferdezucht Hägliloo. Der Randen, ein Ausläufer des Jura, verleiht dem Kanton Schaffhausen einen hügeligen Charakter. Die Randenhöhen sind weitgehend mit Wald bedeckt, deshalb ist Schaffhausen nebst dem Kanton Jura der waldreichste Kanton. Weiter passieren wir den mit 900 Metern über Meer zweithöchste Punkt des Kantons auf dem Langen Randen. Kurz darauf erreichen wir den Schleitheimer Randenturm mit der Waldwirtschaft Schlossranden. Hier werden Sie an den Wochenenden vom Vorfrühling bis im Spätherbst bedient. Auf dem Randenturm präsentiert sich uns eine einmalige Rundsicht. Über einen kurzen, steilen Abstieg erreichen wir Schleitheim, mundartlich «Schlaate» genannt, und die Busstation.

Information

Wanderung Nr. ZH20192035

Revision 2019 ‒ Präsentiert von Zürcher Wanderwege

Hans-Peter Werder

Schaffhausen
0:00
0:00
Eschmertaal
1:10
1:10
Randenturm
3:20
2:10
restaurant
Schleitheim
4:35
1:15
Schleitheim
4:43
0:08

Wandervorschläge

Um dä Kanton Züri Teil 1 (***/T1) Nr. ZH3498
Schaffhausen — Ossingen • ZH

Um dä Kanton Züri Teil 1 (***/T1)

Die Grenze um den Kanton Zürich ist rund 300 Kilometer lang. Wir möchten mit euch in den nächsten Jahren unseren schönen Heimatkanton umrunden. Unsere Route führt auf Wanderwegen entlang der Grenzverläufe und wartet mit sehenswerten Highlights diesseits und jenseits der Grenze auf. Dabei richten wir uns nach den Verbindungen des öffentlichen Verkehrs. So spazieren wir heute vom Bahnhof Schaffhausen durch die Altstadt hinunter zum Rhein. Wir überqueren den markanten Fluss, neben dem die Kantonsgrenze verläuft, und folgen ihm flussaufwärts bis Langwiesen. Bald gelangen wir rechts, den gelben Schildern folgend, auf den Cholfirst. Bestimmt lohnen sich die Höhenmeter hinauf zum Kyburgerstein, der sich auf der Kantonsgrenze befindet und an die Grenzbezeichnung der Kyburger erinnert. Wir folgen nun auf weiten Strecken dem Grenzverlauf durch den Wald bis zum Hochwachtturm in der Nähe von Wildensbuch. Hier bewundern wir von ganz oben die Weitsicht über das hinter uns liegende Rheintal und das Zürcher Weinland vor uns. Den Weiler Wildensbuch lassen wir nun rechts liegen und wandern direkt nach Trüllikon. Wer müde ist, kann hier abkürzen und den Bus nach Ossingen nehmen. Doch leider verpassen diejenigen, die den Bus nehmen, den schönen Husemersee, den wir als Nächstes ansteuern.
TOP 10: REBBERGE UND RIEGELBAUTEN Nr. Top10_6
Schloss Laufen am Rheinfall — Ossingen • ZH

TOP 10: REBBERGE UND RIEGELBAUTEN

Wer einen Tropfen edlen Weines liebt, der geht auch gerne dort wandern, wo die Trauben gedeihen. Und das ist im Kanton Zürich besonders gut möglich. Denn er ist mit einer Rebfläche von etwa 600 Hektaren der grösste Weinbaukanton der Deutschschweiz, und das Weinland ist wiederum das grösste zusammenhängende Weinbaugebiet im Kanton. Der Zürcher Weinland-Weg 859 ist wie geschaffen für die Degustation edler Tropfen aus der Region. Ein fulminanter Startpunkt ist die Haltestelle Schloss Laufen am Rheinfall; so kann man vor der eigentlichen Wanderung noch einen der mächtigsten Wasserfälle Europas bestaunen. Schöne Weinberge gibt es an den sonnigen Hängen ob Dachsen, Benken und Rudolfingen – die Aussicht reicht über die weiten Felder und Äcker in der Ebene bis in die Alpen. In den drei geschichtsträchtigen Dörfern stehen noch zahlreiche schöne Riegelbauten. Wer Lust auf einen lokalen Blauburgunder oder Riesling-Silvaner hat, findet diesen im Gasthaus zur Guggere in Benken oder in der Traube in Rudolfingen. Es ist aber nicht alles Wein auf dieser Wanderung. Kurz vor Ossingen liegt der idyllische Husemersee. Das Naturschutzgebiet umfasst wertvolle Flachmoore sowie Riedgebiete und beheimatet seltene Amphibien und Vögel wie etwa den Pirol. Auf den Bänken oder bei der Liegewiese mit Badesteg lässt es sich wunderbar ausruhen und geniessen.
Wanderbänkli Trüllikon (***/T1) Nr. ZH12098
Ossingen — Uhwiesen, Kapelle • ZH

Wanderbänkli Trüllikon (***/T1)

Nach dem Start in Ossingen im Zürcher Weinland wandern wir am Husemersee sowie an Hochstämmern und Reben vorbei nach Trüllikon und geniessen dabei wunderbare Ausblicke in die Natur und machen einen Halt beim Wanderbänkli. Nun steigen wir zum leise rauschenden Wald des Cholfirsts hinauf. Wer kennt nicht die Stelle des berühmten Schaffhauser Liebesliedes: «Leise rauscht des Rheines Welle, leise rauscht des Kohlfirsts Wald, doch im Herzen pocht und hämmert meiner Liebe Allgewalt»? Mit diesem Lied auf den Lippen steigen wir bei Wildensbuch die Treppen zum ersten Turm dieses Tag empor; er gehört zu einer der ehemals 23 Hochwachten im Kanton. Nach einer längeren Rast ziehen wir weiter zu den wahren Riesen dieser Welt: den Sequoia- oder Mammutbäumen im Gebiet Rindisburg. Doch sie sollen nicht die letzten Riesen sein, denen wir begegnen; mit etwas Glück finden wir die höchste Fichte, die im Kanton Zürich wächst. Schliesslich bewundern wir auch die beiden weiteren Türme – zumindest von unten. Zum Abschluss dieser Wanderung mit vielen Höhepunkten lädt uns das Weinbaudorf Uhwiesen mit seinen Winzerstuben noch etwas zum Bleiben ein.
Nr. ZH192002
Ossingen — Uhwiesen Kapelle • ZH

Cholfirst

Nach dem Start in Ossingen im Zürcher Weinland wandern wir am Husemersee sowie an Hochstämmern und Reben vorbei nach Trüllikon und geniessen dabei wunderbare Ausblicke in die Natur. In dieser Jahreszeit ist die Chance gross, die Apfel- und Kirschblüte mitzuerleben. Nun steigen wir zum leise rauschenden Wald des Cholfirsts hinauf. Wer kennt nicht die Stelle des berühmten Schaffhauser Liebesliedes: «Leise rauscht des Rheines Welle, leise rauscht des Kohlfirsts Wald, doch im Herzen pocht und hämmert meiner Liebe Allgewalt»? Mit diesem Lied auf den Lippen steigen wir bei Wildensbuch die Treppen zum ersten Turm dieses Tag empor; er gehört zu einer der ehemals 23 Hochwachten im Kanton. Nach einer längeren Rast ziehen wir weiter zu den wahren Riesen dieser Welt: den Sequoia- oder Mammutbäumen im Gebiet Rindisburg. Doch sie sollen nicht die letzten Riesen sein, denen wir begegnen; mit etwas Glück finden wir die höchste Fichte, die im Kanton Zürich wächst. Interessantes über dieses wunderbare Waldgebiet wird uns der Sachverständige der Gemeinde Uhwiesen erzählen. Schliesslich bewundern wir auch die beiden weiteren Türme – zumindest von unten. Zum Abschluss dieser Wanderung mit vielen Höhepunkten lädt uns das Weinbaudorf Uhwiesen mit seinen Winzerstuben noch etwas zum Bleiben ein.

Tags

Schaffhausen Nordostschweiz Wanderung Sommer für Familien hoch T1

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