Sommer

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Die vier Jahreszeiten auf den Wanderwegen

Wandern im Sommer

Der Sommer lockt mit seinen warmen Temperaturen und langen Tagen nach draussen: auf die Wanderwege, rein ins Abenteuer. Klar, im Sommer sind die Temperaturen hoch und das Gewitterrisiko auch. Worauf man sonst noch achten sollte, damit die Sommerwanderung gelingt, haben wir hier für Sie zusammengestellt.

  • Hitze

    Im Juli und August erreicht die Sonne ab 13:30 Uhr ihren höchsten Stand und die Umgebung wird am stärksten aufgeheizt. An schönen Hochsommertagen ist die Höchsttemperatur zwischen 17:00 und 18:30 Uhr erreicht. Merke: Wenn Sie es eher kühl mögen, starten Sie lieber früh am Morgen und beenden die Wanderung, bevor die Sonne am höchsten steht. 

    Nehmen Sie aber doch etwas zum Überziehen mit: Gegen Abend können die Temperaturen je nach Höhenlage rasch wieder sinken.

  • Sonnenschutz

    Benutzen Sie auch an bewölkten Tagen genügend Sonnenschutz (Creme, Sonnenhut und Sonnenbrille). Sie können auch ein leichtes Oberteil mit langen Ärmeln und eine lange leichte Hose tragen, um sich vor Sonnenbrand zu schützen.

  • Wetter

    Vor allem in den Bergen kann das Wetter rasch umschlagen. Ein überraschendes Gewitter ist nicht nur ungemütlich, sondern birgt ein hohes Sicherheitsrisiko. Wer unterwegs in ein Unwetter gerät, sollte deshalb diese Hinweise beachten.

  • Flüssigkeit und Rast

    Bedenken Sie, dass der Körper bei wärmeren Temperaturen und sportlicher Aktivität viel mehr Flüssigkeit verliert und nehmen Sie genügend Getränke mit. Vermeiden Sie Überhitzung und grossen Durst, indem Sie viel trinken. Legen Sie regelmässige Pausen ein, am besten an schattigen Plätzen.

  • Kleidung

    Atmungsaktive Kleidung leitet die Feuchtigkeit ab und trocknet schnell. Kleidung aus Baumwolle empfehlen wir nicht, da sie nur sehr langsam wieder trocknet.  Der Regenschutz und etwas zum Überziehen, falls es im Gebirge doch noch einmal kälter wird, sollten immer dabei sein.

  • Insektenschutz

    Im Sommer sind die meisten Insekten aktiv; Mücken, Bremsen, Wespen und Zecken. Wenn Sie kein Insektenschutzmittel verwenden möchten, tragen Sie am besten helle Kleidung. So können Sie Zecken leichter erkennen. Am Abend die Zeckenkontrolle nicht vergessen!

  • Herdenschutzhunde

    Schafherden. Verhalten Sie sich ruhig, wenn Sie ein Herdenschutzhund anbellt. Weichen Sie zurück, falls er nicht aufhört. In Gebiete mit Herdenschutzhunden sollten Sie Ihren Hund nicht mitnehmen.  Weitere Tipps

  • Mutterkühe

    Im Sommer sind die Kühe auf der Alp und geniessen die würzigen Bergkräuter. Umgehen Sie Mutterkuhherden weiträumig, fassen Sie keine Tiere an und nehmen Sie Ihren Hund an die kurze Leine. Schliessen Sie bitte alle Zäune und Weidegatter wieder.  Weitere Tipps


Ideen für schattige Wege

Wandertrophy 2026: Von Hinwil durchs Wildbachtobel via Täuferhöhle Nr. ZH0309
Hinwil — Bäretswil • ZH

Wandertrophy 2026: Von Hinwil durchs Wildbachtobel via Täuferhöhle

Ausgangsort für die Wanderung ins Wildbachtobel ist Hinwil, Bezirkshauptort seit 1831. Wir starten ab Bahnhof Richtung Post, gelangen im alten Dorfteil zum Heimatmuseum und in die Tobelstrasse. Über eine Brücke und vorbei an einem alten Kraftwerk führt der zunächst breite Weg stetig aufwärts. Einige Male die Bachseite wechselnd, erreichen wir schon bald den Giessen. Ein Rastplatz mit Feuerstelle lädt zum Verweilen ein. Wir folgen dem Weg rechts nach Girenbad. Auf dem «Gwunderpfad», der mit informativen Fragen-Antwort-Tafeln rund um die Oberländer Natur gespickt ist, streben wir der Ruine Bernegg entgegen. Die Burg Bernegg wurde im 13. Jahrhundert als Rodungsburg aus ein- fachen Bollensteinen errichtet. Die Herren von Bernegg standen im Dienst des Klosters St. Gallen und der Grafen von Rapperswil. Nach dem Eintauchen in die Geschichte der Burgruine erreichen wir in wenigen Minuten den Parkplatz Girenbad. Hier öffnet sich ein herrliches Alpenpanorama, und in der Tiefe glitzert der Zürichsee. Wer hier die Wanderung abbrechen möchte, den bringt der Bus zurück nach Hinwil. Wir setzen unseren Marsch fort zum Weiler Girenbad, einer Aussenwacht der Gemeinde Hinwil. Eine Gedenktafel macht uns aufmerksam auf den im Internierungslager verstorbenen, grossen Tenor Joseph Schmidt (1904–1942). Vorbei am einstigen Badgasthof zweigen wir auf das Strässchen Richtung Boden ab. In der Nähe des Hofes Allmen beginnt der Aufstieg durch den Wald zum gleichnamigen Berg. Vor der Kuppe des Allmens wählen wir den Weg zur Täuferhöhle. Über steile Treppenstufen hinunter gelangen wir zur imposanten Höhle unter einer mächtigen Nagelfluhwand. Sie bot verfolgten Wiedertäufern im 16. Jahrhundert Schutz. Einen waldigen Steilhang hinunter er reichen wir den Hof Holenstein. Bald sehen wir die ersten Häuser von Wappenswil. Der Wanderweg führt vorbei am Wappenswiler Riet, Maiwinkel und der alten Wassersagi Stockrüti. Durch das schattige Aabachtobel, vorbei am Stauweiher mit Feuerstelle, führt der Weg hinunter nach Bäretswil.
Tobel: Tüfels Chilen Nr. ZH0308
Kollbrunn — Rämismühle-Zell • ZH

Tobel: Tüfels Chilen

Die vorgeschlagene Wanderung im mittleren Tösstalbereich führt zu nicht weniger als drei grossartigen Naturhöhepunkten. Start ist die S-Bahn-Station Kollbrunn, von wo aus wir die Wanderroute über Bolsterenbuck nach Tüfels Chilen einschlagen. Der attraktive Gratweg ob dem Bäntal ist stellenweise ein Wurzelpfad. Nach 3/4 Stunden verlassen wir das Bäntal Richtung Ober Langenhard, um nach wenigen Minuten am Fusse des ersten Höhepunkts zu stehen: der Tüfels Chilen. Bis 1873 als Tuffsteinbruch genutzt, eroberte sich die Natur das steile Gelände allmählich zurück. Die Ruhe des Waldes, die dadurch beschattete Topografie, der Moosbewuchs und einige Quellbäche verleihen der Szenerie zuweilen einen mystischen Anklang. Wir kehren zurück ins Bäntal, wandern dann gemächlich talaufwärts und gelangen über Täntschen ins Rörlitobel, zur zweiten natürlichen Sehenswürdigkeit und zum ersten eigentlichen Tobel. Der wildromantische Taleinschnitt nimmt uns in den Bann, wobei, ganz profan, zur Höhenüberwindung Metalltreppen helfen. Am Ende des Rörlitobels und kurz vor Unterschlatt wenden wir uns gemäss Wegweiser dem Schauenberg entgegen. Bei P. 743 empfängt uns ein weiteres gelbes Schild mit der verheissungsvollen Anschrift «Zeller Giessen». Dieser Wegweiser geleitet uns via Schoren und Haldenholz zum angekündigten Zeller Giessen und ins ebenfalls hochromantische Gartentobel, dem zweiten Tobel und dritten Naturereignis unserer Wanderung. Wenn man das Glück hat und die Tösstaler Nebenbäche genügend Wasser führen, dann bieten die Wasserfälle (Giessen) imposante Schauspiele und sind sommersüber Anziehungspunkte für Gross und Klein. Das Dorf Zell mit seiner spätgotischen Kirche hat einen besonderen kulturellen Lecker bis- sen auf Lager: Es ist die letzte Wirkungsstätte des Komponisten Paul Burkhard (1911-1977), zu dessen Ehren und hundertsten Geburtstag im Jahre 2011 ein offizieller Wanderweg die Zusatzbezeichnung Paul-Burkhard-Weg erhielt. Und dieses letzte Teilstück unserer Wanderung führt vom Dorf Zell zur S-Bahn-Station Rämismühle-Zell.
TOP 10: SONNIGE HÖHEN, SCHATTIGE TÄLER Nr. TOP10_9
Fischenthal, Bahnhof — Wald ZH, Bahnhof • ZH

TOP 10: SONNIGE HÖHEN, SCHATTIGE TÄLER

Die Bergwelt um das Tösstal mit ihren Gipfeln, Kreten, Tälern und Tobeln erscheint im sonst eher flachen und dicht besiedelten Kanton Zürich wie ein Zufluchtsort. Meist braucht es keine zehn Minuten Wanderzeit von der Bahn- oder Busstation, um sich weg von allem zu fühlen, mitten in der Natur und wunderbar verloren in diesem Labyrinth aus sonnigen Wiesen, schattigen Wäldern und kühlen Bachläufen. Eine der lohnendsten Wanderungen führt von Fischenthal über den Hüttchopf (1232 Meter über Meer) und die Tössscheidi nach Wald. Und mit fast fünf Stunden Wanderzeit darf man sich auf eine Menge Natur freuen. Auf dem Bergrücken vor dem Hüttchopf liegt einem bereits fast das ganze Tösstal zu Füssen; oben auf dem Gipfel empfängt einen dann der ganze Alpenkranz von Säntis und Tödi bis zu den Berner Alpen. Im Juni und Juli ziert auf dem steilen Abstieg zur Tössscheidi die Dunkle Akelei in grosser Zahl den Wegrand, während unten an der Vordertöss verschiedene Orchideenarten blühen. Ein Abstecher von etwa 20 Minuten führt zum eindrücklichen Brandenfels, wo ein Giessen über eine Felsklippe stürzt und dahinter ein bestens eingerichteter Picknickplatz liegt. Nach der Wolfsgrueb geht es über mehrere Kilometer dem idyllischen Schmittenbach entlang. Im unteren Teil sind hier noch die Anlagen früherer Wasserkraftwerke auszumachen.
TOP 10: WÄLDER, WÖLFE UND EINE RITTERBURG Nr. TOP10_4
Winterthur — Kyburg, Dorf • ZH

TOP 10: WÄLDER, WÖLFE UND EINE RITTERBURG

Der grösste Wald des Kantons, eines der idyllischsten Flusstäler und das schönste Schloss weit und breit – diese Wanderung trumpft gleich mit drei Assen auf. Und das ist noch nicht alles! Nun aber der Reihe nach. Gleich im Süden Winterthurs breitet sich der Eschenbergwald aus, mit fast zehn Quadratkilometern der grösste Wald des Kantons Zürich. Kaum hat man die Altstadt durchquert, geht es schon bald mitten ins Reich der Buchen und Fichten, und auf den verschlungenen Wegen lässt es sich wunderbar abschalten und auftanken. Mitten im Eschenbergwald liegt in einer grossen Lichtung der Wildpark Bruderhaus, mit Gehegen für Wisente, Luchse, Mufflons, PrzewalskiPferde und Wölfe. Auch wenn die Tiere in Gefangenschaft leben, so tut man das Beste, um sie so artgerecht wie möglich zu halten. Nach einem kurzen Abstieg mit einigen Treppen erreicht man das Leisental und die Töss. Obwohl das Flussbett vielenorts mit Blocksteinen begrenzt ist, wirkt diese Auenlandschaft doch sehr naturnah, und mit etwas Glück entdeckt man hier Gänsesäger, Graureiher und vielleicht gar einen Eisvogel. Auf einer Schulter südlich der Töss liegt das prächtige Schloss Kyburg. Die ältesten Teile entstanden zwischen 1150 und 1250. Das Schloss inklusive Turm ist als Museum eingerichtet, und im Hof lassen sich herrlich ein Snack oder ein Kaffee geniessen.
Vom kühlen Wald zum Zürichsee Nr. ZH789339
Sihlwald — Horgen • ZH

Vom kühlen Wald zum Zürichsee

Wir starten im Sihlwald, dem Zentrum des ersten Naturerlebnisparks der Schweiz, zur Wanderung durch einen Teil des Wildnisparks vor den Toren Zürichs. Nach dem Roosevelt-Platz gehts auf der Sihlwaldstrasse zum Wüesttobel, knapp 200 m höher als der Ausgangspunkt. Beim Chellerboden machen wir kurz Pause, ehe wir nach Sihlbrugg-Station absteigen. Nach der Überquerung der Sihl wartet ein steiler Aufstieg Richtung Horgenberg auf uns. Bald schon sind wir in Wüeribach und tauchen hernach in den Horgner Eggwald ein. Nach dem Waldaustritt liegen vor uns das Ziel Horgen und die liebliche Zürichseegegend. Via Horgen-Oberdorf gelangen wir ins Dorfzentrum des Bezirkshauptortes. Übrigens: Eine tolle Wanderung, die sich im Sommer gut als Abendwanderung eignet, inklusive Sonnenuntergangsschiff von Horgen nach Zürich-Bürkliplatz.
Sihlsprung Nr. ZH0109
Hirzel, Kirche • ZH

Sihlsprung

In der Nähe der reformierten Kirche von Hirzel stehen das Johanna-Spyri-Museum und das Geburtshaus der Dichterin. Unser Wanderweg führt von der Strassenkurve südwärts bergab zum Gasthaus Sprüermüli (Riegelbau 1623 mit Klebdächlein), dann im einem Bogen durch Wiesen und als steiniger Waldweg steil hinunter zur Sihl. Zwischen gewaltigen, moos- und farnbewachsenen Nagelfluhblöcken, von den Steilwänden herabgestürzt, musste sich der Fluss seinen Weg suchen. Das Rauschen des Wassers begleitet uns und lädt an manch lauschigem Plätzchen zum Rasten ein. Beim Sihlsprung überschreiten wir den Grenzfluss. Auf der Zuger Seite folgen wir der Sihl flussaufwärts durch feuchte Tunnels. Und plötzlich strahlt Sonnenschein über eine breite Wiese, die Sihlmatt mit der für Forellengerichte bekannten Sommerwirtschaft. Auf dem Suenerstäg überqueren wir die Sihl, steigen beim Hof rechts steil durch den Wald hinauf und erreichen durch eine harmonische Hügellandschaft den Rand des Dorfes Schönenberg beim Balmisacher. Auf aussichtsreichem Strässchen geht’s durch den Weiler Stollen, dann links durchs Gelände des Golfplatzes zur Postautohaltestelle «Müsli». Hier können wir die Wanderung beenden oder über die Weiler Bächenmoos und Sprüermüli nach Hirzel zurückkehren.
Hiky_Wanderkarte

Hörabenteuer auf der Via Natura

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Für friedliche Begegnungen zwischen Wandernden und Kühen

Jedes Jahr zieht es zum Start der Wandersaison nicht nur Wanderfans, sondern auch Tausende Nutztiere auf die Schweizer Alpen. Damit die Begegnung mit Kühen und ihren Kälbern friedlich abläuft, gilt es, ein paar Verhaltensregeln einzuhalten.

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