Courgenay — St. Ursanne • JU

Ajoie

Wir starten unsere Wanderung in Courgenay. Dieses abgelegene Dorf erstreckt sich in einer weiten Niederung südlich der Allaine in der Ajoie am Nordfuss des Kettenjura. Courgenay erlangte im Ersten Weltkrieg Bekanntheit durch ein Volkslied, das Gilberte de Courgenay, der damaligen Wirtstochter im Hôtel de la Gare, gewidmet war und ihrer Freundlichkeit gegenüber den damals in der Ajoie stationierten Soldaten ein Denkmal setzte. Nachdem wir den Ort hinter uns gelassen haben, geht es auf bequemen Waldwegen aufwärts bis zur Vacherie Mouillard. Nun folgen wir einem aussichtsreichen Höhenweg, der uns über den Passübergang Col de la Croix zum Weiler Outremont führt. Über den anfangs etwas steilen Abstieg gelangen wir hinunter nach St-Ursanne. Diese historiche, mittelalterliche Kleinstadt im Herzen des Jura liegt im engen Tal des Doubs und lädt uns mit ihrem malerischen Stadtbild zum Bummel ein. Kloster, Stiftskirche und ein Kreuzgang aus dem 12. Jahrhundert zeugen von einer grossen Vergangenheit. Es folgt ein letzter Aufstieg zum ausserhalb des Ortskerns gelegenen Bahnhof, von wo wir unsere Heimreise antreten.

Information

Wanderung Nr. ZH192003

Revision 2019 ‒ Präsentiert von Zürcher Wanderwege

Susanne Schlicker

Courgenay
0:00
0:00
Vacherie Mouillard
1:45
1:45
Col de la Croix
3:00
1:15
Outremont
3:30
0:30
St. Ursanne
4:30
1:00

Wandervorschläge

TOP 7: ZWEI TOBEL UND EIN AUSSICHTSBERG Nr. TOP10_7
Kollbrunn — Elgg, Städtli • ZH

TOP 7: ZWEI TOBEL UND EIN AUSSICHTSBERG

Urige Wälder mit umgestürzten Bäumen, Sonnenstrahlen, die mit dem Grün des Blätterwerkes tanzen, und unten das gurgelnde und plätschernde Wasser – Bachtobel gehören zu den idyllischsten Orten in der Natur. Und am liebsten würde man hier stundenlang unterwegs sein, über Stege hüpfen oder auf einer Bank den Vögeln und dem Bach lauschen. Diese Wanderung kombiniert gleich zwei wunderschöne Bachtobel: das Bäntal-Tobel bei Kollbrunn und das Farenbachtobel bei Elgg. Das ergibt eine tolle Wanderung von viereinhalb Stunden, und sie ist gespickt mit zahlreichen weiteren Sehenswürdigkeiten. Am Anfang des Bäntals liegt an einem Seitenweg rechts die Tüfels Chilen. Hier tritt Quellwasser aus dem Berg und hat den im Untergrund gelösten Kalk als grosse Quelltuff-Pakete wieder abgelagert. Die heute noch sichtbaren treppenartigen Stufen entstanden in früheren Zeiten durch den Abbau des Tuffs als Baumaterial. Wenig Aufstieg, viel Rundumsicht. Der 890 Meter hohe Schauenberg tut seinem Namen alle Ehre; hier hat man beinahe die ganze Nordostschweiz zu Füssen und den schönsten Blick in die Ost- und Innerschweizer Alpen. Auf dem Berg sind noch die dicken Grundmauern der Schauenburg erhalten; sie wurde im 13. Jahrhundert errichtet. Vorbei an der historischen Gaststätte Guhwilmühle geht es durch das wildromantische Farenbachtobel und ins hübsche Zürcher Landstädtchen Elgg.
Nr. ZH3802
Kempttal — Winterthur Wülflingen • ZH

Rundweg Winterthur 2. Etappe Brütten

Wir bestreiten die zweite Etappe des Rundwegs Winterthur, die uns erneut den raschen Wandel der Zeit vor Augen führt: Was den Älteren unter uns noch als Maggi-Fabrik bekannt war, soll bald als «The Valley» vermarktet werden und als weitläufiges Fabrikgelände zwischen Winterthur und Zürich bis zu 2000 Arbeitsplätze mit Läden, Restaurants und Bars beher- bergen. Wir steigen zirka 150 Höhenmeter nach Brütten auf. Das stark gewachsene, wohl- habende Dorf mit günstigem Steuerfuss erlangte schon in den Kriegswirren von 1798 Bekannt- heit, als der österreichische Erzherzog Karl auf dem Brüttemer Buck ausrief: «Wär’ ich ein Schweizer, so baute ich mir hier ein Schloss.» Nachdem wir den geodätischen Mittelpunkt des Kantons Zürich besichtigt haben, gehen wir auf gepflegten Wegen weiter und erreichen nach einer guten Stunde das Weihertal. Auf dem Vorbeiweg bewundern wir die im Kulturort ausgestellten Kunstwerke. Noch steht uns der Auf- stieg zum Beerenberg bevor, aber nach viereinhalb Stunden erreichen wir zufrieden den Bahnhof Wülflingen.
Nr. ZH20192035
Schaffhausen — Schleitheim • SH

Randen

Wir beginnen unsere Wanderung in Schaffhausen, der nördlichsten Stadt der Schweiz, aufgrund ihrer 300 Erker auch «Erkerstadt» genannt. Ihr Wahrzeichen, der Munot, wurde im 16. Jahrhundert erbaut. Der Name Munot stammt von der ursprünglichen Festung namens «Annot» oder «Unot» (mittelhochdeutsch für «ohne Not»). Südwestlich der Stadt befindet sich der grösste Wasserfall Europas, der Rheinfall. Die ersten Höhenmeter bewältigen wir auf dem Weg ins Eschmertaal zum Mittelpunkt des Kantons Schaffhausen. Über Waldstrassen und Fusswege marschieren wir vorbei an der Sportpferdezucht Hägliloo. Der Randen, ein Ausläufer des Jura, verleiht dem Kanton Schaffhausen einen hügeligen Charakter. Die Randenhöhen sind weitgehend mit Wald bedeckt, deshalb ist Schaffhausen nebst dem Kanton Jura der waldreichste Kanton. Weiter passieren wir den mit 900 Metern über Meer zweithöchste Punkt des Kantons auf dem Langen Randen. Kurz darauf erreichen wir den Schleitheimer Randenturm mit der Waldwirtschaft Schlossranden. Hier werden Sie an den Wochenenden vom Vorfrühling bis im Spätherbst bedient. Auf dem Randenturm präsentiert sich uns eine einmalige Rundsicht. Über einen kurzen, steilen Abstieg erreichen wir Schleitheim, mundartlich «Schlaate» genannt, und die Busstation.
Wandertrophy 2025: Sitzberg Nr. ZH0809
Wila — Saland • ZH

Wandertrophy 2025: Sitzberg

Vom Ausgangsort Wila führen zwei Routen nach Sitzberg. Wir entscheiden uns für die Variante via Chäfer und biegen nach der ersten Verzweigung links von der Strasse in den Waldpfad ein, der später recht steil zum Weiler Chäfer führt. Dort erfreut uns der renovierte prächtige Speicher. Via Büel gelangen wir auf einem «Panoramaweg» nach Sitzberg. Er bietet eine tolle Aussicht über das Tösstal bis zum Alpenkranz. In Sitzberg empfiehlt sich ein Blick in die Kirche mit ihrer bekannten barocken Orgel. Horizontal führt der Weg weiter nach Schmidrüti. Nun gehts steil hinunter nach Truben, wo sich ein Pony-Pferde-Hof befindet. Wir biegen links nach dem Haus in einen Pfad ein, der uns über einige Treppenstufen hinauf auf den Weg führt, auf dem wir später nach Ottenhub gelangen. Dank der guten Signalisation erreichen wir bald Manzenhueb. Kurze Zeit später und bevor wir ins Tösstal absteigen, lohnt sich ein Abstecher zur Burg Hochlandenberg. Im Zickzack steigen wir im Wald zu den Häusern des Weilers Au ab, der Bahnhof Saland ist über die Brücke, die die Töss überquert, bald erreicht.

Tags

Jura Jura Wanderung Sommer hoch T1

Mit Klick auf ein Tag können Sie dieses in Ihrem Account hinzufügen und erhalten auf Ihre Interessen zugeschnittenen Content vorgeschlagen. Tags können nur in einem Account gespeichert werden.