Praktisch jeder Ort am rechten Zürichseeufer hat ein Dorfbachtobel. Wir wandern dasjenige von Uetikon hinauf zum Gibisnüt. Nachdem wir etliche Höhenmeter bewältigt haben, erreichen wir nach kurzer Zeit via den Vorderen Pfannenstiel die Hochwacht. Diese befindet sich am südöstlichen Ende des Pfannenstiels, eines stark bewaldeten Bergrückens zwischen Zürich- und Greifensee. Nun ist es nicht mehr weit bis zum Turm. Dieser stand einst auf dem Bachtel, wurde 1985 demontiert und 1992 auf dem Pfannenstiel wieder aufgebaut. Durch den Wald erreichen wir Vorder-Guldenen und steigen weiter hinab nach Egg, das am Osthang des Pfan- nenstiels liegt. Von dort bringt uns die Forchbahn nach Zürich Stadelhofen.
Information
Wanderroute
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Daten:
swisstopo,
www.zuercher-wanderwege.ch
Daten:
swisstopo,
www.zuercher-wanderwege.ch
Uetikon am See
0:00
0:00
Gibisnüt
1:00
1:00
Pfannenstiel Hochwacht
2:00
1:00
Vorder-Guldenen
2:35
0:35
Egg
3:20
0:45
Details zu Wegoberfläche und Kategorie auf dem Höhenprofil
Wandervorschläge
Nr. TOP10_2
Männedorf, Widenbad
— Grüningen, Stedtli
• ZH
TOP 10: GRANDIOSER ALPENBLICK UND IDYLLISCHER KLEINER SEE
Das lange, blaue Band des Zürichsees, dahinter die grünen
Hügelzüge von Albis und
Etzel und darüber der weisse
Kranz der Alpen – das ist für viele der
schönste Ausblick im Kanton Zürich.
Der Zürichsee-Rundweg 84 auf der
Nordseite des Sees bietet dafür unendlich viele Möglichkeiten. Diese gut dreistündige Wanderung führt entlang der
grünen Anhöhen über Männedorf und
Stäfa und dreht dann nördlich Richtung
Lützelsee und Grüningen.
Im ganzen Gebiet zwischen Zollikerberg und Feldbach hat das Naturnetz
Pfannenstil bisher über durchgeführt. Ziel ist, die Siedlungen,
das Agrarland und den Wald ökologisch
aufzuwerten und damit die Landschaft
auch als Naherholungsgebiet attraktiver
zu machen. So wurden etwa artenreiche Blumenwiesen angesät, sowohl in
Ortschaften wie auch durch Bauern, es
wurden Wälder zugunsten von Schmetterlingen ausgelichtet und ehemalige
Moore revitalisiert. Ein Juwel am Weg ist
der Lützelsee. Er entstand dort, wo nach
der Eiszeit ein grosses Stück Gletschereis zurückgeblieben war, und verlandete mit der Zeit zunehmend. Nördlich
des Sees liegt das wertvolle Lutikerriet.
Hier gedeihen auch seltene Arten wie
der Lungen-Enzian, und die Rohrammer versteckt sich gerne im Schilf. Die
Wanderung endet im hübschen mittelalterlichen Städtchen Grüningen.
Nr. ZH789339
Sihlwald
— Horgen
• ZH
Vom kühlen Wald zum Zürichsee
Wir starten im Sihlwald, dem Zentrum des ersten Naturerlebnisparks der Schweiz, zur Wanderung durch einen Teil des Wildnisparks vor den Toren Zürichs. Nach dem Roosevelt-Platz gehts auf der Sihlwaldstrasse zum Wüesttobel, knapp 200 m höher als der Ausgangspunkt. Beim Chellerboden machen wir kurz Pause, ehe wir nach Sihlbrugg-Station absteigen. Nach der Überquerung der Sihl wartet ein steiler Aufstieg Richtung Horgenberg auf uns. Bald schon sind wir in Wüeribach und tauchen hernach in den Horgner Eggwald ein. Nach dem Waldaustritt liegen vor uns das Ziel Horgen und die liebliche Zürichseegegend. Via Horgen-Oberdorf gelangen wir ins Dorfzentrum des Bezirkshauptortes.
Übrigens:
Eine tolle Wanderung, die sich im Sommer gut als Abendwanderung eignet, inklusive Sonnenuntergangsschiff von Horgen nach Zürich-Bürkliplatz.
Nr. ZH129023
Mühlehölzli
— End point
• ZH
Über dem Zürichsee
Die Region Zürichsee zählt nicht nur zu den beliebtesten Wohngebieten der Schweiz, sie ist auch eine ausgesprochen vielfältige Wanderregion.
Wir durchqueren Landschaften, wie sie einst Gottfried Keller beschrieben hat, und geniessen eine herrliche Aussicht auf den See und die Umgebung. Die Glarner und die Innerschweizer Alpen sorgen für eine spektakuläre Kulisse. Zuerst wandern wir im Wald immer dem Grat entlang. Unsere Route führt als schmaler Pfad geradeaus weiter, überquert ein Teersträsschen und zieht sich über eine Treppe zum Wegweiser Buechstutz hinauf. Links sehen wir ein erstes Feuchtgebiet. Nun gelangen wir ins offene Gelände, von wo wir ein traumhaftes Berg- und Seepanorama erblicken, und folgen anschliessend dem Wegweiser Lützelsee. An Riegel- häusern vorbei geht es weiter durch Landwirtschaftsgebiet, immer mit Blick auf die Glarner Alpen. Der Lützelsee ist ein wahres Storchenparadies, das unzähligen Vögeln in unberührter Natur Unterschlupf bietet. Wir beginnen mit dem Abstieg ins Tal – viele Höhenmeter sind es nicht. Später treffen wir auf den Zürichsee-Rundweg (Nr. 84). Die Rückfahrt ab Rapperswil ist offen; wer möchte, kann die Tagestour mit einer Schiffsfahrt auf dem Zürichsee abrunden.
Nr. ZH0109
Hirzel, Kirche
• ZH
Sihlsprung
In der Nähe der reformierten Kirche von Hirzel stehen das Johanna-Spyri-Museum und das Geburtshaus der Dichterin. Unser Wanderweg führt von der Strassenkurve südwärts bergab zum Gasthaus Sprüermüli (Riegelbau 1623 mit Klebdächlein), dann im einem Bogen durch Wiesen und als steiniger Waldweg steil hinunter zur Sihl. Zwischen gewaltigen, moos- und farnbewachsenen Nagelfluhblöcken, von den Steilwänden herabgestürzt, musste sich der Fluss seinen Weg suchen. Das Rauschen des Wassers begleitet uns und lädt an manch lauschigem Plätzchen zum Rasten ein. Beim Sihlsprung überschreiten wir den Grenzfluss. Auf der Zuger Seite folgen wir der Sihl flussaufwärts durch feuchte Tunnels. Und plötzlich strahlt Sonnenschein über eine breite Wiese, die Sihlmatt mit der für Forellengerichte bekannten Sommerwirtschaft. Auf dem Suenerstäg überqueren wir die Sihl, steigen beim Hof rechts steil durch den Wald hinauf und erreichen durch eine harmonische Hügellandschaft den Rand des Dorfes Schönenberg beim Balmisacher. Auf aussichtsreichem Strässchen geht’s durch den Weiler Stollen, dann links durchs Gelände des Golfplatzes zur Postautohaltestelle «Müsli». Hier können wir die Wanderung beenden oder über die Weiler Bächenmoos und Sprüermüli nach Hirzel zurückkehren.