Das lange, blaue Band des Zürichsees, dahinter die grünen
Hügelzüge von Albis und
Etzel und darüber der weisse
Kranz der Alpen – das ist für viele der
schönste Ausblick im Kanton Zürich.
Der Zürichsee-Rundweg 84 auf der
Nordseite des Sees bietet dafür unendlich viele Möglichkeiten. Diese gut dreistündige Wanderung führt entlang der
grünen Anhöhen über Männedorf und
Stäfa und dreht dann nördlich Richtung
Lützelsee und Grüningen.
Im ganzen Gebiet zwischen Zollikerberg und Feldbach hat das Naturnetz
Pfannenstil bisher über durchgeführt. Ziel ist, die Siedlungen,
das Agrarland und den Wald ökologisch
aufzuwerten und damit die Landschaft
auch als Naherholungsgebiet attraktiver
zu machen. So wurden etwa artenreiche Blumenwiesen angesät, sowohl in
Ortschaften wie auch durch Bauern, es
wurden Wälder zugunsten von Schmetterlingen ausgelichtet und ehemalige
Moore revitalisiert. Ein Juwel am Weg ist
der Lützelsee. Er entstand dort, wo nach
der Eiszeit ein grosses Stück Gletschereis zurückgeblieben war, und verlandete mit der Zeit zunehmend. Nördlich
des Sees liegt das wertvolle Lutikerriet.
Hier gedeihen auch seltene Arten wie
der Lungen-Enzian, und die Rohrammer versteckt sich gerne im Schilf. Die
Wanderung endet im hübschen mittelalterlichen Städtchen Grüningen.
Information
DIE WANDERTROPHY ist ein Projekt der Wanderwegorganisationen der Kantone Graubünden, Luzern, St. Gallen und Zürich. Von April bis Mitte November 2026 mindestens fünf Trophy-Ziele besuchen, Ankunft digital bestätigen und mit etwas Glück tolle Preise gewinnen.
Wanderroute
Auf swisstopo anzeigen
Daten:
swisstopo,
www.zuercher-wanderwege.ch
Daten:
swisstopo,
www.zuercher-wanderwege.ch
Männedorf, Widenbad
0:00
0:00
Risi
0:48
0:48
Lützelsee
1:47
0:59
Hasel
1:59
0:12
Botanischer Garten Grüningen
2:29
0:30
Grüningen, Stedtli
2:55
0:26
Details zu Wegoberfläche und Kategorie auf dem Höhenprofil
Wandervorschläge
Nr. ZH348901
Uetikon am See
— Egg
• ZH
Pfannenstiel
Praktisch jeder Ort am rechten Zürichseeufer hat ein Dorfbachtobel. Wir wandern dasjenige von Uetikon hinauf zum Gibisnüt. Nachdem wir etliche Höhenmeter bewältigt haben, erreichen wir nach kurzer Zeit via den Vorderen Pfannenstiel die Hochwacht. Diese befindet sich am südöstlichen Ende des Pfannenstiels, eines stark bewaldeten Bergrückens zwischen Zürich- und Greifensee. Nun ist es nicht mehr weit bis zum Turm. Dieser stand einst auf dem Bachtel, wurde 1985 demontiert und 1992 auf dem Pfannenstiel wieder aufgebaut. Durch den Wald erreichen wir Vorder-Guldenen und steigen weiter hinab nach Egg, das am Osthang des Pfan- nenstiels liegt. Von dort bringt uns die Forchbahn nach Zürich Stadelhofen.
Nr. ZH129023
Mühlehölzli
— End point
• ZH
Über dem Zürichsee
Die Region Zürichsee zählt nicht nur zu den beliebtesten Wohngebieten der Schweiz, sie ist auch eine ausgesprochen vielfältige Wanderregion.
Wir durchqueren Landschaften, wie sie einst Gottfried Keller beschrieben hat, und geniessen eine herrliche Aussicht auf den See und die Umgebung. Die Glarner und die Innerschweizer Alpen sorgen für eine spektakuläre Kulisse. Zuerst wandern wir im Wald immer dem Grat entlang. Unsere Route führt als schmaler Pfad geradeaus weiter, überquert ein Teersträsschen und zieht sich über eine Treppe zum Wegweiser Buechstutz hinauf. Links sehen wir ein erstes Feuchtgebiet. Nun gelangen wir ins offene Gelände, von wo wir ein traumhaftes Berg- und Seepanorama erblicken, und folgen anschliessend dem Wegweiser Lützelsee. An Riegel- häusern vorbei geht es weiter durch Landwirtschaftsgebiet, immer mit Blick auf die Glarner Alpen. Der Lützelsee ist ein wahres Storchenparadies, das unzähligen Vögeln in unberührter Natur Unterschlupf bietet. Wir beginnen mit dem Abstieg ins Tal – viele Höhenmeter sind es nicht. Später treffen wir auf den Zürichsee-Rundweg (Nr. 84). Die Rückfahrt ab Rapperswil ist offen; wer möchte, kann die Tagestour mit einer Schiffsfahrt auf dem Zürichsee abrunden.
Nr. ZH0109
Hirzel, Kirche
• ZH
Sihlsprung
In der Nähe der reformierten Kirche von Hirzel stehen das Johanna-Spyri-Museum und das Geburtshaus der Dichterin. Unser Wanderweg führt von der Strassenkurve südwärts bergab zum Gasthaus Sprüermüli (Riegelbau 1623 mit Klebdächlein), dann im einem Bogen durch Wiesen und als steiniger Waldweg steil hinunter zur Sihl. Zwischen gewaltigen, moos- und farnbewachsenen Nagelfluhblöcken, von den Steilwänden herabgestürzt, musste sich der Fluss seinen Weg suchen. Das Rauschen des Wassers begleitet uns und lädt an manch lauschigem Plätzchen zum Rasten ein. Beim Sihlsprung überschreiten wir den Grenzfluss. Auf der Zuger Seite folgen wir der Sihl flussaufwärts durch feuchte Tunnels. Und plötzlich strahlt Sonnenschein über eine breite Wiese, die Sihlmatt mit der für Forellengerichte bekannten Sommerwirtschaft. Auf dem Suenerstäg überqueren wir die Sihl, steigen beim Hof rechts steil durch den Wald hinauf und erreichen durch eine harmonische Hügellandschaft den Rand des Dorfes Schönenberg beim Balmisacher. Auf aussichtsreichem Strässchen geht’s durch den Weiler Stollen, dann links durchs Gelände des Golfplatzes zur Postautohaltestelle «Müsli». Hier können wir die Wanderung beenden oder über die Weiler Bächenmoos und Sprüermüli nach Hirzel zurückkehren.
Nr. ZH0107
Forch
— Meilen
• ZH
Kreuz und Quer: Pfannenstiel
Von der Station Forch steigen wir zum Waldrand. Hier öffnet sich ein weiter Blick über den Greifensee ins Zürcher Oberland. Weiter oben im Wald haben wir die Wahl, entweder den ganzen Weg zur Hochwacht im Wald zu gehen (rechts, über den «Chüelenmorgen»), oder über die grosse Lichtung von Guldenen die Guldener Höchi zu erreichen, wo die beiden Varianten zusammentreffen. Kurz vor der Hochwacht treten wir aus dem Wald und sind überwältigt vom prachtvollen Panorama. Wer die ganze Rundsicht über alle Baumwipfel geniessen möchte, steigt auf den 30 m hohen Aussichtsturm. Auf bequemen Waldstrassen steigen wir ab RichtungToggwil. Beim Waldausgang oberhalb des Weilers wird die Sicht auf den Zürichsee frei. In Toggwil beginnt der abwechslungsreiche Weg durchs Meilemer Tobel. Er schlängelt sich an vielen Findlingen vorbei und erreicht nach einem grossen Wasserfall am linken Tobelrand die Ruine der Burg Friedberg. Beachtenswert sind der 18 m tiefe Sodbrunnen und das 1776 erbaute Weinbauernhaus «Zur Burg» (Restaurant). Auf dem Delta des Tobelbaches liegt der alte Kern von Meilen mit der sehenswerten Kirche.